Menschen demonstrieren auf dem Ostermarsch unter dem Motto "Nicht unser Krieg!".

AUDIO: Hunderte Menschen nehmen an Ostermarsch in Hamburg teil (1 Min)

Stand: 06.04.2026 19:15 Uhr

Etwa 1.700 Hamburgerinnen und Hamburger haben laut Polizei am Ostermontag für Frieden und gegen Waffengewalt demonstriert. Das Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung hatte dazu aufgerufen.

Neben Hamburger Zusammenschlüssen wie etwa der Initiative gegen Rüstungsexporte oder dem Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“ waren auch die Linkspartei und die Gewerkschaft ver.di als Teilnehmer dabei. Der Hauptorganisator der Friedensmärsche in Hamburg ist das Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.. Nach Angaben der Polizei wurden im Vorfeld 3.000 Menschen zur Demonstration angemeldet.

Abschlusskundgebung auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz

„Mehr Diplomatie, mehr aufeinander zugehen, weniger Extremismus, weniger anheizen der Bevölkerung in Richtung Krieg“ – das ist ein Teil der Forderungen an die Bundesregierung, die Teilnehmende der Kundgebung äußerten. Zunächst trafen sich die Demonstrierenden an der S-Bahn-Station Landwehr und liefen anschließend nach St. Georg zur Langen Reihe. Auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz sollte die Veranstaltung am frühen Abend mit Konzerten und einer Abschlusskundgebung ihr Ende nehmen.

Ein selbstgebasteltes Schild mit einem Peace-Zeichen, das bei einer Demonstration in die Höhe gehalten wird

In Schleswig-Holstein fanden am Sonnabend Aktionen von Friedensinitiativen in Lübeck, Kiel, Flensburg und Wedel statt. An Karfreitag wurde am Flugplatz Jagel demonstriert.