Gegen den formstarken FSV Mainz 05 war am Ostersonntag für die Frauen von Borussia Mönchengladbach nichts zu holen. Am Ende stand eine 1:3-Heimniederlage für das Team von Jonas Spengler. Für Mainz, das noch um den Aufstieg in die 1. Bundesliga spielt, war es der sechste Sieg in Serie.

Mainz begann selbstbewusst und kam früh zu ersten Abschlüssen (8., 10.), doch Torhüterin Jil Frehse war jeweils zur Stelle. Borussia zeigte sich dagegen effizient: Eine Flanke von Sophia Gerber landete auf dem Kopf von Lili Jones-Baidoe, die zum 1:0 in die kurze Ecke traf und ihren vierten Saisontreffer erzielte (11.).

Die Antwort der Mainzerinnen ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Klärungsversuch der Borussia nahm sich Kara Bathmann aus rund 20 Metern ein Herz und traf zum 1:1-Ausgleich (15.). In der Folge verflachte die Partie etwas. Lili Jones-Baidoe (17.) und Miray Cin (41.) kamen zwar noch zum Abschluss, blieben aber ohne Erfolg.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste aus Mainz den besseren Start: Nach einem Eckball stand Nadine Anstatt frei und traf zur 2:1-Führung (51.). Borussia war um eine schnelle Antwort bemüht und kam nach zwei Standardsituationen zu Chancen. Zunächst köpfte Jones-Baidoe ihre eigene Mitspielerin kurz vor dem Tor an (63.), wenig später setzte Paula Klensmann ihren Kopfball zu unplatziert an (65.).

Die Entscheidung fiel wenig später: Nach einem Querpass stocherte Vital Kats den Ball an Frehse vorbei zum 3:1 ins Tor (67.). In der Schlussphase fehlte Borussia die Durchschlagskraft. Kapitänin Kristina Bartsch, die am Ostersonntag ihr 100. Pflichtspiel für Borussias Frauen bestritt, kam noch einmal zum Abschluss (70.), während Kats auf der Gegenseite zwei weitere Chancen ungenutzt ließ (72., 77.).

Am Ende stand die 1:3-Niederlage, durch die Borussias Frauen im Abstiegskampf zwei Plätze abrutschten. Dank des besseren Torverhältnisses steht Borussia nach dem 22. Spieltag jedoch weiter auf Rang elf, also über dem Strich – punktgleich mit dem FC Bayern II.

„Wir sind verdient in Führung gegangen und waren gut im Spiel, haben es aber nicht geschafft, das über 90 Minuten durchzuziehen. In der zweiten Halbzeit haben wir zu viele einfache Fehler gemacht und dem Gegner Räume gegeben. Das ist ärgerlich, weil hier mehr drin war“, erklärte Trainer Jonas Spengler nach der Partie. „Jetzt müssen wir die Pause nutzen, um die Köpfe freizubekommen und uns bestmöglich auf die entscheidende Phase der Saison vorzubereiten.“

Das nächste Spiel für Borussias Frauen steht erst am 26. April an. Dann sind die Fohlen am 23. Spieltag in Ingolstadt zu Gast.