Summen, Zischen und Singen erklingen in der dämmrigen Krypta des Mönchengladbacher Münsters – körperlos zunächst. Nach und nach tauchen die vorher verborgenen Musikerinnen auf. Sie stellen die Erzengel Raphael, Gabriel und Michael dar. „Die Sonne tönt, nach alter Weise…Der Anblick gibt den Engeln Stärke, da keiner dich ergründen mag, und alle deine hohen Werke sind herrlich wie am ersten Tag“, so tragen sie aus „Faust. Eine Tragödie“ vor.