Zepp Health hat der von uns bereits getesteten und nach wie vor etwa über Amazon erhältlichen Amazfit T-Rex 3 ein neues Software-Update spendiert. Das Update auf die Software-Version 4.6.5.2 wird dabei auch in Deutschland schon verteilt. Ob dieses inzwischen aber auch jedem einzelnen Nutzer angeboten wird, ist aber unklar. Das Update rüstet die automatische Bestimmung beziehungsweise Abschätzung der Laktatschwelle nach. Diese soll bei Outdoor-Läufen unter Nutzung der GPS-Sensorik und bei Bahnläufen abgeschätzt werden. Ist die Zepp-App in mindestens Version 10.1.0 installiert, ist die automatische Erkennung der Laktatschwelle automatisch aktiviert. Es gibt einen Laktatschwellentest, allerdings muss dieser nicht unbedingt genutzt werden. Bei einer heute durchgeführten Laufeinheit, die keine 30 Minuten dauerte und auch nicht an der Schwelle durchgeführt wurde, wurden die Laktatschwelle als Geschwindigkeit (Pace) und Herzfrequenz angegeben. Die bei verschiedenen Trainingseinheiten generierte Laktatschwelle kann in einem Diagramm im Zeitverlauf aufgetragen werden. Damit lässt sich die sportliche Entwicklung auch diesbezüglich über gewisse Zeiträume nachvollziehen. Zudem dürfte es sinnvoll sein, mehr als nur einen Datenpunkt zu haben.
Weitere Verbesserungen gibt es ebenfalls. Für verschiedene Aktivitätsarten kann nun eine Route zum Ausgangspunkt berechnet werden, anstatt lediglich eine Richtung. Zusätzliche Layouts für Datenfelder stehen ebenfalls zur Verfügung und auch solche mit sieben und acht einzelnen Datenfeldern pro Seite. Damit ergeben sich mehr Möglichkeiten zur Gestaltung eigener Trainingsseiten Zudem können sich Nutzer benachrichtigen lassen, wenn die Smartwatch die Bluetooth-Verbindung verliert – und damit etwa das Smartphone im Auto vergessen wird. Diese Funktion ist aber standardmäßig deaktiviert. Verbesserungen gibt es laut Zepp Health noch beim Schlaf-Tracking, der Kartendarstellung der Navigation.
Silvio Werner – Senior Tech Writer – 17010 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom’s Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.