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Berlin (Steglitz) – Dieser Vorfall hätte schlimm enden können! Am Dienstagnachmittag wurde SPD-Politiker Steffen Krach (46) in einer Berliner Einkaufsstraße von einem Mann attackiert!

Der Spitzenkandidat der Berliner SPD für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im September war in der belebten Einkaufsstraße Schloßstraße im Südwesten Berlins unterwegs, um Flyer an Passanten zu verteilen. Zwar ist der Wahlkampf noch nicht offiziell eröffnet, doch wegen des bevorstehenden Volksbegehrens „Berlin autofrei“ sind aktuell alle Parteien in der Hauptstadt mit Infoständen auf Straßen anzutreffen.

Steffen Krach verteilte am Dienstag in der Schloßstraße in Steglitz Flyer und sprach mit Bürgern. Dabei wurde er von dem Unbekannten attackiert

Steffen Krach verteilte am Dienstag in der Schloßstraße in Steglitz Flyer und sprach mit Bürgern. Dabei wurde er von dem Unbekannten attackiert

Foto: Steffen Krach/Instagram

Krach war vor dem Einkaufszentrum „Boulevard Berlin“ im Gespräch mit einigen Passanten, als er gegen 16 Uhr plötzlich von dem Unbekannten bepöbelt wurde. Der kam bedrohlich nahe, rief Richtung Krach „Willst du eine Waffe am Kopf haben?“ Dann griff er sich in die Tasche seiner Jacke!

In diesem Moment ging ein Begleiter des SPD-Politikers dazwischen, brachte den Unbekannten zu Boden. Wenig später war schon die Polizei vor Ort – eine Streife war zufälligerweise auf der anderen Straßenseite unterwegs, bekam den Vorfall mit. Er wurde von Steffen Krach angezeigt.

Der Vorfall ereignete sich in der Höhe des Einkaufszentrums „Boulevard Berlin“

Der Vorfall ereignete sich in der Höhe des Einkaufszentrums „Boulevard Berlin“

Foto: picture alliance/Schoening

Täter polizeibekannt

Nach BILD-Informationen ist der Angreifer bereits polizeibekannt. Eine offizielle Bestätigung der Polizei-Pressestelle für den Vorfall gibt es nicht.

Die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus finden am 20. September statt. Dann entscheidet sich auch, ob Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) und der von ihm angeführte schwarz-rote Senat weiterregieren kann. Polizeischutz für Spitzenkandidaten wie Steffen Krach gibt es nur in Ausnahmefällen. Lediglich der Regierende Bürgermeister hat automatisch Anspruch auf Personenschützer des LKA.