Der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Florian Oest etwa hatte zuvor Steuererleichterungen gefordert. „Das bisherige Spritpreispaket reicht nicht aus. Wir brauchen Steuererleichterungen und eine Aussetzung der CO2-Bepreisung“, betonte Oest. Damit die Steuerminderungen nicht ins Leere laufen, verlangte Oest zudem eine staatlich festgelegte Preisobergrenze. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche lehnt Steuersenkungen bislang ab.
Auch der Tankstellen-Interessenverband fordert harte Maßnahmen, um die Preise zu senken. Verbandssprecher Herbert Rabl sagte MDR AKTUELL: „Ich muss feststellen, dass sich die großen Konzerne einen Dreck darum kümmern, was der Markt sagt.“ Jetzt sei die Zeit, in der die Politik den Konzernen „harte Daumenschrauben“ anlegen müsse. Im Gegensatz zur Verbraucherzentrale brachte Rabl auch Steuersenkungen ins Spiel, etwa eine Aussetzung der CO2-Abgabe oder eine Senkung der Mehrwertsteuer bzw. der Mineralölsteuer. Der Verband ist eine Interessenvertretung von Tankstellenpächtern und -eigentümern in Deutschland.