Stand: 08.04.2026 15:09 Uhr

Ein Einsatzfahrzeug des Zolls frontal, mit Bewegungsunschärfe fotografiert.

Mehrere illegale Beschäftigungsverhältnisse wurden vom Zoll aufgedeckt. (Themenbild)

Der Zoll hat innerhalb von zwei Tagen mehrere Fälle illegaler Beschäftigung in Südniedersachsen aufgedeckt. Betroffen sind unter anderem eine Baustelle in Göttingen sowie Nagelstudios in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) und Goslar. Nach Angaben des Hauptzollamts Braunschweig kontrollierten Ende März Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Beschäftigungsverhältnisse auf einem Bauprojekt in Göttingen. Dabei trafen sie vier Arbeiter aus einem Nicht-EU-Land an, die Fassaden- und Dämmarbeiten ausführten. Einen erforderlichen Aufenthaltstitel für eine Beschäftigung in Deutschland konnten sie nicht vorweisen. Weitere Verstöße stellten die Zöllner in zwei Nagelstudios fest. In Hann. Münden arbeitete ein Mann ohne gültige Arbeitserlaubnis. In Goslar war ein weiterer Beschäftigter zwar legal in Deutschland, durfte laut Aufenthaltsbestimmungen aber nicht in dem Betrieb arbeiten. Welche Konsequenzen die Maßnahme für die betroffenen Betriebe hat, müsse im Einzelfall entschieden werden, hieß es.

Ein Schild weist auf eine Polizeiwache hin

Eine Gruppe Jugendlicher soll die Handtasche der Frau gestohlen haben – von den Tätern fehlt bisher jede Spur.