Feuerwehrgerätehäuser in Berlin sind regelmäßig Ziel von Einbrechern, die es unter anderem auf Spezialwerkzeug abgesehen haben. Dabei entstehen zum Teil erhebliche Schäden, wie sich aus einer Anfrage des CDU-Abgeordneten Johannes Martin an den Senat ergibt, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die Zeitung „B.Z.“ darüber berichtet.
Nach den Daten der Innenverwaltung gab es allein im vergangenen Jahr 16 Fälle von Einbrüchen, versuchten Einbrüchen und Diebstählen aus Feuerwehrgerätehäusern in Berlin. Im Jahr davor waren es ebenfalls 16 Fälle. Allein der Freiwilligen Feuerwehr in Biesdorf (Marzahn-Hellersdorf), wo Martin seinen Wahlkreis hat, entstanden durch Einbrüche und Diebstähle Schäden von rund 45.000 Euro.
Erhebliche Kosten durch Diebstahl und Beschädigungen
Grund sind unter anderem Beschädigungen etwa an Hallentoren und Fahrzeugen, aber auch die Kosten für den Ersatz der Beute. Den Dieben geht es etwa um sogenannte Hydraulik-Spreizer, mit denen sich Schließfächer aufbrechen lassen oder um anderes feuerwehrtechnisches Werkzeug.
Mehr Meldungen aus Berlin:Drohungen am Flughafen BER Terminal teilweise gesperrt – Flugbetrieb läuft weiter Durchsuchung in Shisha-Shop in Berlin Zoll beschlagnahmt illegale Tabakprodukte und Cannabis „Es war so furchtbar, der arme Kerl“ Jetzt wurde ein Kind schwer verletzt – Anwohner in Berlin-Lankwitz fordern seit Jahren Tempo 30
Der Innenverwaltung zufolge wurden der Berliner Feuerwehr für das laufende Jahr 1,2 Millionen Euro zusätzlich für Sicherungsmaßnahmen zum Schutz vor Einbruch zur Verfügung gestellt. Für 2027 wurden demnach 750.000 Euro bewilligt. (dpa)