Jerichow. – „Mana – Das Vermächtnis der schwarzen Perle“ lautet der Titel des Erstlingswerkes von Andreas M. Schulze. Sein Buch wird der seit 1977 in Genthin lebende Autor am Mittwoch, 22. April um 14.30 Uhr im Jerichower Bürgerhaus vorstellen.

Im Leipziger I.C.H. Verlag erschienen, wird es als autobiografische Familienchronik bezeichnet – eine Geschichte über Geschichte und zwei Jungen mit einem Schatz.

Darum geht es im Werk „Mana – Das Vermächtnis der schwarzen Perle“

Ausgangspunkt ist ein Südseeabenteuer zu Beginn des 20. Jahrhunderts: In der damaligen deutschen Kolonie Samoa entdeckt der junge Tanielu eine einzigartige schwarze Perle. Sie wird zum Symbol von Liebe, Ritual und Herkunft und begibt sich auf eine Reise über Kontinente und Generationen hinweg. Diese führt schließlich 1967 in die DDR nach Leipzig und verbindet die Geschichte Samoas mit deutschen Lebenswegen, politischen Umbrüchen und familiären Erinnerungen.

Zwischen Briefen, Fotografien und überlieferten Erzählungen entfaltet Schulze ein vielschichtiges Geflecht aus Geschichte und Gegenwart. Was davon Realität ist und was Fiktion, bleibt bewusst offen.

Entstanden ist das Buch von 2020 bis 2023, Lesungen nach der Veröffentlichung haben in der Stadt- und Kreisbibliothek „Edlef Köppen“ in Genthin sowie in den Bibliotheken Mützel, Burg und Parey mit zahlreichen Gästen stattgefunden.

Lesung mit Genthiner Autor in Jerichow

Seit 2023 ist der Autor selbst ehrenamtlich in der Genthiner Bibliothek tätig. Zuvor hat der in Leipzig geborene Schulze lange in der Chemie- und Pharmaindustrie gearbeitet, ehe 2010 die Selbstständigkeit als Handelsvertreter folgte. Der „Vielleser mit Fantasie“ reist gerne, vor allem ans Meer, aber auch in die Berge. So hat ihn sein Leben, die Liebe zur Natur und zu den Mineralien und Schätzen des Meeres sowie sein Interesse für indigene Kulturen zum Roman inspiriert.

Der Eintritt zur Lesung ist frei. „Ich werde auch Verkaufsexemplare meiner im September 2024 veröffentlichten autofiktionalen Familienchronik auf Wunsch signieren“, verspricht Andreas M. Schulze.