Schmerzen in der Brust, Atemnot, Sprachstörungen, Bewusstlosigkeit oder eine Unfallverletzung – es gibt viele Gründe, warum jeden Tag mehrere Notrufe über die 112 bei der Kreisleitstelle in Mettmann eingehen. In der Regel wird dann ein Team mit Rettungswagen rausgeschickt, um den Betroffenen in der Notlage möglichst schnell zu helfen. Doch manchmal ist das, was am Anfang schlimm aussah, am Ende doch nicht so dramatisch. Eine Fahrt ins Krankenhaus ist nicht nötig – und genau das ist der Knackpunkt beim Streit zwischen Kommunen und Krankenkassen. Die Krankenkassen wollen künftig nicht mehr für diese sogenannten Leer- und Fehlfahrten im vollen Umfang zahlen, sondern nur noch einen pauschalen Festbetrag für Rettungsleistungen, der nicht die kompletten Kosten deckt. Viele Städte überlegen deshalb, die Patienten zusätzlich zur Kasse zu bitten.