Die Eisbären Berlin und Adler Mannheim haben ihre Halbfinal-Serien in den DEL-Playoffs mit Auftaktsiegen eröffnet. Berlin besiegte die Kölner Haie deutlich mit 6:3, während Mannheim den EHC Red Bull München erst in der Verlängerung mit 3:2 bezwang.

Die Berliner dominierten das Spiel gegen Köln von Beginn an. Adam Smith traf bereits nach vier Minuten zur Führung. Die Eisbären benötigten nur 17 Torschüsse für ihre sechs Treffer, während Köln 36 Versuche für drei Tore brauchte.

Besonders auffällig: Der erst 19-jährige Moritz Kretzschmar erzielte in der 7. und 36. Minute seine ersten beiden DEL-Tore. Innerhalb von nur 66 Sekunden im zweiten Drittel trafen die Berliner zweimal und bauten ihren Vorsprung aus.

Verletzungsschock im ersten Drittel

Einen Dämpfer gab es für Berlin: Stürmer Eric Hördler musste nach einem Check gegen den Kopf im ersten Drittel verletzt vom Eis. Die Kölner Haie wechselten nach der zweiten Pause Torhüter Janne Juvonen gegen Felix Brückmann aus.

Das erste Spiel der Serie fand in Berlin statt, obwohl Köln eigentlich Heimrecht gehabt hätte. Grund war die langfristige Belegung der Kölner Arena. «Dass das Heimrecht getauscht wurde, kam uns zugute. Wir planen aber mit einer langen Serie», sagte Nationalstürmer Marcel Noebels.