In Frankreich herrscht derzeit ungewöhnlich heißes Wetter, die Temperaturen liegen 14 Grad Celsius über dem Normalwert. Frankreich erlebt Anfang April eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle mit Temperaturen, die bis zu 14 Grad Celsius über dem Normalwert liegen. (Foto: AA/VNA)

Die französische Wetterbehörde Météo-France gab am 8. April bekannt, dass in vielen Gebieten des Landes Anfang April eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle herrscht, mit Temperaturen, die bis zu 14 Grad Celsius über dem Normalwert liegen und damit dem Hochsommerniveau entsprechen.

Laut dem VNA-Korrespondenten in Paris sind die Temperaturen in ganz Frankreich seit Beginn der Woche unter dem Einfluss eines Hochdrucksystems und eines Stroms heißer Luft aus dem Süden stark angestiegen.

In einigen Gebieten könnten die Temperaturen am 8. April 29 Grad Celsius erreichen und sich der 30-Grad-Celsius-Marke annähern, ein Wert, der normalerweise erst Anfang Juni erreicht wird.

Bereits am 7. April wurden in vielen Gebieten Südwestfrankreichs Temperaturen von über 30 Grad Celsius gemessen. Dieses Phänomen galt für dieses gemäßigte Land zu Frühlingsbeginn als „außergewöhnlich ungewöhnlich“.

Laut Météo-France treten frühe Hitzewellen in den letzten Jahren tendenziell häufiger auf, was auf die globale Erwärmung durch Treibhausgasemissionen zurückzuführen ist.

Während Temperaturen von 30 Grad Celsius früher selten vor Juni erreicht wurden, wird dieser Schwellenwert seit Anfang der 2000er Jahre häufig schon im März oder Anfang April verzeichnet.

Nicht nur die Tagestemperaturen sind stark angestiegen, sondern auch die Nachttemperaturen waren ungewöhnlich hoch. In der Region Finistère (Nordwesten) verzeichneten viele Wetterstationen Tiefsttemperaturen von bis zu 16 Grad Celsius, was einer Sommernacht entspricht und bisherige Rekorde brach.

Am 8. April wurden in vielen Gebieten wie Le Mans, Ussel und den Sées Temperaturen gemessen, die bis zu 14 Grad Celsius über dem mehrjährigen Durchschnitt lagen.

In weiten Teilen der Bretagne, von der zentralen und westlichen bis zur nördlichen Region, wie etwa in Berry, Poitou, der Bretagne und der Normandie, herrscht typisches Juliwetter, was diese Hitzewelle besonders selten macht.

Meteorologen glauben, dass dieses Phänomen nicht nur vorübergehend ist, sondern einen klaren Trend des Klimawandels in Europa widerspiegelt.

Frühe und anhaltende Hitzewellen werden immer häufiger, was das Risiko von Dürren erhöht und die Landwirtschaft sowie das Energiesystem unter Druck setzt.

Quelle: VNA

Quelle: https://baophutho.vn/nuoc-phap-trai-qua-dot-nong-bat-thuong-nhiet-do-cao-hon-binh-thuong-14-do-c-251492.htm