Krankenwagen im Einsatz (Symbol).

Stand: 08.04.2026 18:19 Uhr

Eine 34-Jährige ist am Mittwochmorgen in Hannover-Bothfeld schwer verletzt worden. Laut Polizei steht ihr Ex-Partner unter Verdacht, ihr mehrere Stichverletzungen zugefügt zu haben.

Nach Angaben der Poliei ging gegen 8 Uhr ein Notruf ein. An der Einsatzstelle hätten die Beamten die 34-Jährige schwer verletzt vorgefunden. Nach Erste-Hilfe-Maßnahmen sei sie dann in Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus gebracht werden. Aktuell sei ihr Zustand stabil, hieß es am Mittwochnachmittag.

Ex-Partner wegen versuchter Tötung verdächtigt

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der 52-jährige ehemalige Lebensgefährte der Frau für ihre Verletzungen verantwortlich ist. Er soll mutmaßlich selbst den Notruf gewählt haben. Die Polizei hat eigenen Angaben zufolge ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet. Der Tatverdächtige wurde demnach vorläufig festgenommen und befindet sich in Polizeigewahrsam. Weitere Informationen zum Tathergang, zur Tatwaffe und zu den möglichen Hintergründen waren zunächst nicht bekannt.

Eine Frau hält ein Schild mit der Aufschrift "Femizid als Straftatbestand".

Am Nachmittag soll es mehrere Redebeiträge geben. Anlass ist unter anderem der aktuelle Fall aus Barsinghausen.

Landgericht Verden

Er soll seine Ex-Freundin in Nienburg getötet haben, weil sie sich trennte. Das Gericht verhängte eine lebenslange Haftstrafe.

Auf dem Boden liegende gelbe Schilder informieren über die Opfer von Femiziden bei einer Kundgebung vor dem Landgericht in Göttingen.

Fast täglich töten Männer Frauen. Susanne Beck erklärt, warum das ein gesellschaftliches Problem ist.

Eine Frau sitzt neben einem gesprungenen Spiegel auf einem Bett und hält ihren Kopf in den Händen.

Forschende – auch aus Niedersachsen – fanden heraus, dass die Männer meist aus Besitzdenken oder Eifersucht heraus töten.