Rheinbruecken mannheim ludwigshafen bestandsaufnahme rbgMannheim / Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Rund 100 Tage nach ihrer Gründung hat die Rheinbrückengesellschaft Ludwigshafen-Mannheim mbH ihre Arbeit mit hoher Intensität aufgenommen. In den vergangenen Monaten wurden organisatorische Strukturen aufgebaut, erste fachliche Analysen gestartet und zentrale personelle Weichen gestellt.

Mit Björn Berlenbach und Alexandre Hofen-Stein hat die Gesellschaft ihre Geschäftsführung vollständig besetzt. Gemeinsam treiben sie die komplexen Vorbereitungen rund um die Zukunft der Rheinquerungen zwischen Mannheim und Ludwigshafen voran.

„Wir stehen am Anfang eines anspruchsvollen Prozesses. Die Fragen rund um Sanierung oder Neubau der Rheinbrücken sind technisch, rechtlich und finanziell äußerst komplex. In den ersten Monaten ging es daher vor allem darum, belastbare Grundlagen für die Entscheidungen zu schaffen. Daran arbeiten wir auch mit Unterstützung der Bauprojektgesellschaft Ludwigshafen weiterhin“, erklärt Geschäftsführer Björn Berlenbach.

Auch sein Kollege Alexandre Hofen-Stein betont die Dimension der Aufgabe: „In der aktuellen Phase erfassen wir systematisch den Bestand, analysieren Verkehrsströme und prüfen verschiedene Handlungsoptionen. Gleichzeitig müssen umfangreiche Vorgaben des Bundesverkehrsministeriums sowie zahlreiche technische und planungsrechtliche Anforderungen berücksichtigt werden.“

Personell wächst das Team kontinuierlich. Seit Kurzem unterstützt Ingenieurin Clara Witschel die Gesellschaft. Mitte des Jahres wird zudem Dr. Jan Reinheimer die technischen Planungen als Ingenieur und Abteilungsleiter verstärken. Für den Dialog mit Öffentlichkeit und regionalen Partnern ist seit Beginn Laura Grimm-Stengl als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Die beiden Oberbürgermeister der Schwesterstädte sehen in der Aufbauarbeit der ersten Monate einen wichtigen Schritt für die Infrastruktur der gesamten Metropolregion.

„Die Rheinquerungen sind von zentraler Bedeutung für Mobilität, Wirtschaft und Lebensqualität in unserer Stadt, der Metropolregion und weit darüber hinaus. Deshalb ist es entscheidend, dass die Rheinbrückengesellschaft ihre Arbeit jetzt strukturiert und zukunftsorientiert vorantreibt und dabei von allen möglichen Ebenen bestmöglich unterstützt wird“, sagt Christian Specht, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim.

Prof. Dr. Klaus Blettner, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen, unterstreicht die Bedeutung des Projekts „Wir sprechen hier über Infrastruktur mit jahrzehntelanger Wirkung. Umso wichtiger ist es, dass die notwendigen Planungen sorgfältig vorbereitet und transparent kommuniziert werden.“

Die Rheinbrückengesellschaft befindet sich derzeit in einer intensiven Phase der Bestandsaufnahme. Ziel ist es, auf dieser Grundlage, tragfähige Entscheidungen für die Zukunft der Rheinbrücken zu ermöglichen. Über die weiteren Fortschritte will die Gesellschaft regelmäßig informieren. Am 11. April 2026 besteht die Rheinbrückengesellschaft seit 100 Tagen.

Quelle: Rheinbrückengesellschaft Ludwigshafen-Mannheim mbH

Zuletzt aktualisiert am 9. April 2026, 09:18