Alexianerkloster in Aachen

Brand in Psychiatrie: Polizei veröffentlicht neue Infos

09.04.2026 – 14:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Feuerwehrmann am EinsatzfahrzeugVergrößern des Bildes

Feuerwehrmann (Symbolbild): Durch den Brand in der Aachener Klinik entstand ein großer Schaden. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-bilder)

Im Alexianerkrankenhaus in Aachen bricht ein Feuer aus, die Polizei verdächtigt einen Patienten der Brandstiftung. Ermittler und Klinik machen Neuigkeit öffentlich.

Nach dem Brand im Aachener Alexianerkrankenhaus hat die Polizei einen Mann festgenommen. Der 21-Jährige sei Patient in der psychiatrischen Klinik und war nach dem Feuer verschwunden. Am Dienstag sei er von Mitarbeitern des Ordnungsamtes in Stolberg entdeckt und von der Polizei wegen des dringenden Tatverdachts der schweren Brandstiftung vorläufig festgenommen worden.

Nach dem Feuer in dem Krankenhaus war auch ein weiterer Patient, ein 26-Jähriger, zunächst nicht auffindbar. Er wurde am Mittwoch in Bochum von der Polizei angetroffen. Ob auch er unter Verdacht steht, an dem Feuer beteiligt gewesen zu sein, sagte die Polizei nicht.

Laut der Alexianer GmbH, dem Betreiber der Klinik, wird der Schaden von Sachverständigen begutachtet. Weiter heißt es, dass eine gesamte psychiatrische Intensivstation durch die Schäden wegfalle. Andere Bereiche des Krankenhauses aber würden wieder im Normalbetrieb funktionieren.

Während des Brandes mussten Patienten aus der Klinik evakuiert werden und wurden zum Teil in die Uniklinik RWTH Aachen, die LVR-Klinik Düren und den Alexianer-Standort in Gangelt verlegt. Verletzt wurde bei dem Feuer aber glücklicherweise niemand, wie Michael Paulzen, ärztlicher Direktor und Chefarzt sagt. „Es ist dem beherzten Eingreifen und der Professionalität unseres Krankenhauspersonals zu verdanken, dass keine Personenschäden zu verzeichnen sind.“