Es ist ein Bild, das schockiert. Ein Einsatz der britischen Tierschutzorganisation RSPCA hat für großes Aufsehen gesorgt. In einem Wohnhaus entdeckten die Helfer rund 250 Mischlingshunde mit Pudelanteil, die unter schlechten Bedingungen gehalten wurden. Auf veröffentlichten Bildern sind die Tiere dicht gedrängt und in einem schlechten Zustand zu sehen. Die Aufnahmen lösten in sozialen Netzwerken starke Reaktionen aus, teilweise wurden sie sogar für gefälscht gehalten. Die Organisation stellte jedoch klar, dass es sich um reale Bilder handelt.
Nach Angaben der RSPCA wurden 87 Hunde von der Organisation aufgenommen, während weitere Tiere vom Tierschutzverein Dogs Trust betreut wurden. «Das ist die erschütternde Realität dessen, was passieren kann, wenn selbst gutmeinende Besitzer überfordert sind», erklärte Jo Hirst von der RSPCA. Unkontrollierte Vermehrung könne schnell dazu führen, dass eine Situation außer Kontrolle gerät.
Nach Angaben der RSPCA befanden sich viele der Tiere bei ihrer Ankunft in einem schlechten Zustand. Ihr Fell war stark verfilzt, die Haut gereizt und empfindlich. Zudem seien viele Hunde von der neuen Umgebung völlig überfordert gewesen. Einige Tiere hätten so große Angst gezeigt, dass sie von den Helfern aus ihren Zwingern getragen werden mussten.
Mit der Zeit reagierten die Hunde unterschiedlich: Während einige begannen zu spielen, suchten andere vor allem Nähe und Orientierung bei den Betreuern. Laut Medienberichten erklärten die Besitzer, die Kontrolle über die Vermehrung der Tiere verloren zu haben. Rechtliche Schritte wurden nicht eingeleitet, da sie von den Behörden als besonders schutzbedürftig eingestuft wurden. Wie die BBC berichtet, musste die Organisation im vergangenen Jahr auf rund 4200 vergleichbare Fälle reagieren.
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(mg)