Unter fragwürdigen Umständen musste Aaron Anselmino den BVB im Winter abrupt verlassen. Der FC Chelsea lieh ihn direkt an Racing Straßburg aus. Dort läuft es für den 20-jährigen Verteidiger äußerst bescheiden.

Wo es Verlierer gibt, finden sich oft auch Gewinner. Luca Reggiani ist beispielsweise einer. Der 18-jährige Italiener hätte in den vergangenen Wochen bei Borussia Dortmund vermutlich nicht diese unerwartete und steile Entwicklung genommen, wenn Aaron Anselmino nicht blitzartig den Verein verlassen hätte. Ein Abgang, den Trainer Niko Kovac noch heute bedauert. Ja der ihm sogar körperliche Schmerzen bereitet.

„Manchmal schaue ich nach, wie Straßburg gespielt hat oder ob er überhaupt zum Einsatz gekommen ist. Das ist ganz normal. Es tut mir allerdings weh, dass er nicht mehr so oft spielt wie früher oder so oft, wie er es bei uns getan hätte“, sagte Kovac erst am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Dortmunder Heimspiel gegen Bayer Leverkusen.