Keine Gespräche mit Gladbach

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Auch wenn noch nicht geklärt ist, ob der VfL Wolfsburg auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielt, plant Sportdirektor Pirmin Schwegler den neuen Kader. Laut dem „Kicker“ steht der von Hoffenheim zu Borussia Mönchengladbach verliehene Haris Tabakovic bei den Wölfen hoch im Kurs – und das ligaunabhängig. Das liegt auch daran, dass Jonas Wind vielleicht nie mehr für die Niedersachsen spielen wird.
Tabakovic kam im Sommer als Reaktion auf den langfristigen Ausfall von Kapitän Tim Kleindienst nach Gladbach und überzeugte. In 27 Bundesliga-Partien gelangen dem 31 Jahre alten Stürmer elf Tore und zwei Vorlagen – kein Gladbacher war an mehr Treffern beteiligt. Obwohl Tabakovic die Lebensversicherung der Fohlen im Abstiegskampf ist, ist seine Zukunft offen. „Nein, es gibt keine Gespräche. Und wenn keine Gespräche geführt werden, muss ich mir eigentlich keine Gedanken machen. Ich habe ja noch ein Jahr Vertrag in Hoffenheim“, sagte der mit Bosnien-Herzegowina für die WM qualifizierte Routinier laut der „Bild“.
Gladbachs Sportdirektor begründete die ausbleibenden Gespräche mit der Unklarheit der Ligazugehörigkeit und dass man mit Shuto Machino, Tim Kleindienst und Tomas Cvancara drei weitere Stürmer unter Vertrag habe. So öffnet sich die Tür für den VfL Wolfsburg, denn Tabakovic hat noch ein Jahr Restvertrag in Hoffenheim, wo er angesichts der großen Konkurrenz mit unter anderem Fisnik Asllani und Tim Lemperle geringe Chancen auf Einsätze hätte.
Laut dem „Kicker“-Bericht befinden sich die Bemühungen der Wölfe um Tabakovic noch im Anfangsstadium. Demnach gilt der Bosnier jedoch als Kandidat sowohl für die Bundesliga als auch für einen Neuaufbau nach einem möglichen Abstieg. Sechs Spieltage vor Ende belegen die Niedersachsen Rang 17 mit vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. In der 2. Bundesliga hat Tabakovic seine Torjägerqualitäten bereits unter Beweis gestellt und wurde in der Saison 2023/24 mit 22 Treffern zusammen mit Düsseldorfs Christos Tzolis und Hamburgs Robert Glatzel Torschützenkönig.
Spielt Wind nie mehr für Wolfsburg? Hecking hofft auf Comeback
Unter Dieter Hecking gewann Angreifer Wind zuletzt immer mehr an Bedeutung und durfte zweimal in Folge starten. In Leverkusen traf der Däne sogar, doch nun folgt der nächste Rückschlag. Der 27 Jahre alte Däne hat sich erneut eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und wird in den kommenden Wochen fehlen, wie Hecking bei einer Pressekonferenz am Donnerstag bestätigte: „Er fällt jetzt wahrscheinlich drei, vier Wochen aus. Das heißt, wir haben noch Spiele, und ich hoffe, dass Jonas auf jeden Fall noch mal zurückkommt.“
Winds Vertrag in Wolfsburg endet im Sommer nach viereinhalb Jahren, in denen ihm 35 Tore und 13 Vorlagen in 123 Einsätze gelangen – eine Verlängerung gilt als unrealistisch. Mohamed Amoura dürfte den Verein bei einem Abstieg wohl verlassen, sodass mit Dzenan Pejcinovic und Kento Shiogai nur noch zwei Stürmer im Kader stehen würden.