Standdatum: 10. April 2026.
Autorinnen und Autoren:
Folkert Lenz
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Moon seen from Orion THE MOON, EARTH – 6 April 2026 NASA™s Orion spacecraft is seen in the foreground, lit up by the Sun. A first quarter Moon is visible behind it, with sunlight coming from the right. Near the bottom right edge of the Moon, Orientale basin stands out with a black patch of ancient lava in its center. A 600-mile-wide impact crater ringed by mountains, Orientale straddles the near and far sides of the Moon – Photo:, Credit:Geopix NASA Avalon Copyright: xGeopix NASAx xAvalonx 1089981304
Der Mond aus Sicht der Raumfähre „Orion“, aufgenommen am 7. April 2026, während der Artemis 2 Mission.
Bild: Imago | Avalon.red
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Nach zehn Tagen kehren die Besatzungsmitglieder der „Artemis 2“-Mission wieder auf die Erde zurück. Für die Bremer Ingenieurinnen und Ingenieure wird es vorher nochmal spannend.
Die vier Astronautinnen und Astronauten der Nasa-Mond-Mission werden in der Nacht von Freitag auf Samstag um circa 2:07 Uhr mitteleuropäischer Zeit zur Erde zurückkehren.
Wenn die Crew-Kapsel auf dem Pazifik vor der amerikanischen Westküste auftrifft, dann wird das sogenannte Splash-Down-Manöver auch in Bremen genauestens verfolgt. Denn bei Airbus in Bremen wurden überlebenswichtige Teile der Raumkapsel „Orion“ gebaut.
Für die Raumfahrtingenieure wird es daher eine knappe Dreiviertelstunde vor der Wasserung der Kapsel nochmal richtig spannend. Dann nämlich geben einige der 32 Mini-Antriebe des Europäischen Servicemoduls (ESM) ein letztes Mal Schub, um „Orion“ auf die korrekte Flugbahn zur Erde zu schicken.
Wenig später wird das ESM von der Crew-Kapsel abgesprengt und verglüht in der äußeren Erdatmosphäre. Das Modul stammt aus Bremen und hat während der zehntägigen Reise im All die vier Menschen an Bord mit Strom, Sauerstoff, Wasser und Wärme versorgt.
Raumkapsel stürzt geplant ins Meer
Nach dem Abtrennen des Moduls stürzt die Orion-Raumfähre samt Insassen mit anfangs knapp 40.000 Kilometern pro Stunde gen Erde. Dabei wird die Kapsel außen bis zu 2700 Grad heiß, bevor sie 30 Minuten später – von Fallschirmen abgebremst – auf dem Pazifik vor Kalifornien wassert. Spätestens dann werden auch die Airbus-Ingenieure in Bremen erleichtert aufatmen.
Video
Bild: Radio Bremen
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Quelle:
buten un binnen.
Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, Nachrichten, 10. April, 18 Uhr
