Newsblog zum Krieg in Nahost
Trump: Straße von Hormus „bald offen“
Aktualisiert am 11.04.2026 – 05:38 UhrLesedauer: 7 Min.
Donald Trump: Er warnt den Iran. (Quelle: Julia Demaree Nikhinson/AP)
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Trump sieht eine baldige Aufhebung der Blockade in der Straße von Hormus. Libanon und Israel wollen am Dienstag verhandeln. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Trump sieht baldige Wiedereröffnung der Straße von Hormus
US-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Angaben von einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus aus. „Wir werden den Golf mit oder ohne sie (die Iraner) öffnen“, sagte Trump am Freitag vor Journalisten. „Ich denke, es wird ziemlich schnell passieren, und wenn nicht, werden wir es zu Ende bringen.“ Trump fügte hinzu: „Wir werden das ziemlich bald offen haben.“
Die strategisch wichtige Meerenge dürfte eines der zentralen Themen bei den für das Wochenende in Pakistan geplanten Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran werden. Trump verlangt von Teheran, die während des Iran-Kriegs blockierte Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr freizugeben.
Kuwait: Mitglieder der Nationalgarde verletzt
Im Golfstaat Kuwait sind nach offiziellen Angaben mehrere Mitglieder der Nationalgarde verletzt worden – offenbar bei einem Drohnenangriff. Bei einer „iranischen Aggression“ seien Einrichtungen der Nationalgarde getroffen und mehrere Mitglieder verletzt worden, erklärte das Verteidigungsministerium am Freitag. Demnach ist der Zustand der Verletzten stabil.
Das Ministerium gab weiter an, in den vergangenen 24 Stunden sieben Drohnen entdeckt und abgefangen zu haben. Die Nationalgarde teilte im Onlinedienst X mit, einige ihrer Mitglieder seien bei einem „Drohnenangriff“ und andere bei einem dadurch ausgelösten Feuer verletzt worden. Bereits am Donnerstag hatte Kuwait „feindliche Drohnenangriffe“ mit „erheblichen Schäden“ gemeldet.
Libanon: Termin für Verhandlungen steht
Der Libanon will am Dienstag Verhandlungen mit Israel beginnen. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. Israel stimmte einem Treffen mit Regierungsvertretern zu, lehnt aber Gespräche mit der Terrororganisation Hisbollah ab.
Iranische Delegation trifft in Pakistan ein
Die iranische Delegation ist zu den Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingetroffen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars wird sie von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt.
Zur Delegation gehören auch Außenminister Abbas Araghtschi, der Sekretär des Verteidigungsrates, Ali-Akbar Ahmadian, und der Gouverneur der Zentralbank, Abdol-Naser Hemmati.
Trump warnt: Iraner sind nur noch am Leben, um zu verhandeln
Vor den geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan richtet US-Präsident Donald Trump eine martialische Drohung an Teheran. Die Iraner schienen nicht zu begreifen, dass sie „abgesehen von der kurzzeitigen Erpressung der Welt“ mit der Straße von Hormus keinerlei Druckmittel hätten, schrieb er auf der Plattform Truth Social. „Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!“
Trump hatte während des Kriegs mit dem Iran immer wieder mit martialischer Sprache für Aufsehen gesorgt, die ihm international, aber auch im eigenen Land viel Kritik eingebracht hat.
