Verlängerte Buslinie zwischen Lünen und Dortmund?
SPD-Verbände wollen Anwohner entlasten

SPD-Mitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger stehen an der Bushaltestelle „Preußenbahnhof“ in Lünen-Horstmar gemeinsam für ein Gruppenfoto nebeneinander. Die Gruppe ist im Freien vor einem Haltestellenschild und umliegenden Gebäuden zu sehen.


Setzen sich für die Verlängerung der Buslinie 420 bis nach Lünen ein: SPD-Mandatsträger, SPD-Mitglieder und Bürgerinnen und Bürger – hier bei einem Ortstermin vor der Bushaltestelle „Preußenbahnhof“ in Lünen-Horstmar. © Gian Luca Fusillo

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Die SPD-Ortsvereine Lünen-Horstmar und Dortmund-Scharnhorst sprechen sich für eine Verlängerung der Dortmunder Buslinie 420 bis zum Bahnhof Lünen-Preußen aus. Die Idee soll die Verkehrsanbindung verbessern und gleichzeitig Anwohner im Dortmunder Stadtteil Derne entlasten.

Hintergrund ist die seit Jahren geplante, aber bislang nicht umgesetzte Buswendeschleife an der Straße „Am Wittfeld“. Bis zu sieben Gelenkbusse pro Stunde fahren dort laut der SPD Lünen-Horstmar derzeit durch eine enge Wohnstraße.

Verbindung bis nach Preußen

Im Rahmen eines interkommunalen Austauschs entstand ein Vorschlag: „Warum endet die Linie 420 eigentlich direkt an der Stadtgrenze zu Lünen und fährt nicht noch die wenigen hundert Meter bis zum Bahnhof Preußen?“, wird Ralf Römermann von der SPD Dortmund-Scharnhorst zitiert. Auch die SPD Lünen-Horstmar sieht Vorteile. „Auf dem Weg würden wichtige Bahnhöfe in Scharnhorst, Brackel und Aplerbeck miteinander verbunden“, erklärt deren Vorsitzender Gian Luca Fusillo. Lange Umwege über den Dortmunder Hauptbahnhof könnten so entfallen.

Zugleich könnte sich die Situation für Anwohner in Derne entspannen. Wenn Busse künftig am Bahnhof Preußen wenden, würde das die Belastung in der Straße „Am Wittfeld“ reduzieren. Vertreter beider Ortsvereine sowie Mandatsträger und Bürger hatten sich kürzlich vor Ort ein Bild gemacht. Sie wollen sich nun gemeinsam für eine Prüfung und Umsetzung des Vorschlags einsetzen.