Regenwetter in Dresden
Diese tropische Oase ist der perfekte Zufluchtsort
Aktualisiert am 12.04.2026 – 11:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Blick ins Pillnitzer Palmenhaus: Auf 660 Quadratmetern wachsen Palmen, südafrikanische Proteen und sogenannte Paradiesvogelblumen. (Quelle: Sylvio Dittrich/imago-images-bilder)
Zwischen Palmen und Paradiesvogelblumen herrschen auch bei Regenwetter milde Temperaturen. Unter den imposanten Pflanzen wuseln kleine Zwergwachteln umher.
Wer sich bei schlechtem Wetter nach Wärme und tropischen Pflanzen sehnt, aber keinen Urlaub in Übersee geplant hat, hat in Dresden eine Alternative: das Palmenhaus im Schlosspark Pillnitz.
Auf 660 Quadratmetern wachsen Palmen, südafrikanische Proteen und sogenannte Paradiesvogelblumen. Zwischen den exotischen Pflanzen leben Zwergwachteln, die frei über den Boden laufen, die für biologischen Pflanzenschutz gegen Insekten eingesetzt werden. Ein Rundgang dauert etwa eine Stunde.
Das Gebäude aus Stahlguss und Glas stammt aus dem Jahr 1859. Damals galt es als das größte gusseiserne Gewächshaus Deutschlands. Doch während der DDR verfiel das Palmenhaus fast vollständig – Scheiben zerbarsten, Bäume wuchsen durch das kaputte Dach. Nach Beginn der Sanierung 1991 wurde es 2009 nach aufwendiger Restaurierung wiedereröffnet.
