Nachdem sich die Dresdner in der Hinrunde noch in jedem Spiel mindestens ein Gegentor fingen, gelang in Nürnberg bereits das vierte zu-Null-Spiel der Rückserie. Auch insgesamt bekommt die Mannschaft weniger Gegentore, 34 waren es bis zur Winterpause, seitdem kamen bisher nur 13 weitere dazu. Während Dresden in der Hinrunde nach Greuther Fürth noch die Schießbude der Liga war, stellt die SGD in der Rückrunde zusammen mit dem SC Paderborn und Hannover 96 die beste Defensive der Liga.

Noch vier Duelle gegen direkte Konkurrenten

Bemerkenswert ist der anhaltende Aufwärtstrend auch deshalb, weil Dynamo nach der Winterpause bereits gegen die gegenwärtigen Top-Sechs der Liga gespielt hat. „Wir haben in der Rückrunde gezeigt, dass wir in der Lage sind, gegen ganz viele Mannschaften auf Augenhöhe zu kommen“, erklärte Stamm. In den verbleibenden fünf Spielen der laufenden Zweitliga-Saison wartet mit dem 1. FC Kaiserslautern nur noch ein Team aus der oberen Tabellenhälfte und mit Bochum, Düsseldorf, Braunschweig und Kiel vier direkte Konkurrenten gegen den Abstieg.

Für Dynamos Sportchef Gonther spielt es keine Rolle, wo die nächsten Gegner in der Tabelle stehen. „Jeder weiß und jeder hat über die letzten Wochen und Monate gesehen, dass mit uns zu rechnen ist. Wir haben uns in die Chance gebracht, nachdem wir im Winter tot waren.“ In den letzten fünf Spielen könne noch alles passieren, betonte Gonther, der deshalb auch den Sieg in Nürnberg nicht zu hoch hängen will: „Am 34. Spieltag schauen wir auf die Tabelle und da wollen wir natürlich über dem Strich stehen – und dann haben wir viel richtig gemacht.“