Bittere Nachricht aus dem Zoo Wuppertal: Schneeleopard Irbis ist tot.
Die Sorgen um die Raubkatze begannen am 8. April. Wie der Zoo mitteilte, verweigerte der 14-jährige Irbis plötzlich die Futteraufnahme und wirkte „extrem schwach und apathisch“. Trotz sofortiger medizinischer Hilfe verschlechterte sich sein Zustand am nächsten Tag weiter.
Schneeleopard im Zoo Wuppertal eingeschläfert
Der Kater stand nicht mehr auf und „reagierte kaum noch auf seine Umgebung“. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, wurde der Schneeleopard für eine genauere Untersuchung in Narkose gelegt.
Dabei kam die bittere Wahrheit ans Licht: Der Kater litt unter gleich mehreren Gesundheitsproblemen, vor allem die Nierenwerte waren besorgniserregend. „Aufgrund der schlechten Prognose entschieden wir schweren Herzens, Irbis nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen und ihn zu euthanasieren“, gab die Zooleitung in einer offiziellen Erklärung bekannt. Eine pathologische Untersuchung soll nun Klarheit bringen.
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Irbis, der 2012 in Finnland geboren wurde und seit 2014 in Wuppertal lebte, hinterlässt eine große Lücke. Gemeinsam mit der im März verstorbenen Schneeleopardin Aditi zog er drei Jungtiere groß und leistete damit einen „wichtigen Beitrag zum Erhalt seiner bedrohten Art“. Bitter: Eigentlich hätte Irbis in Kürze in einen anderen Zoo umziehen sollen, um dort einer gleichaltrigen Artgenossin Gesellschaft zu leisten.
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Zoobesucher trauern um Schneeleopard
Mit seinem Tod endet die Haltung dieser Tierart im Grünen Zoo Wuppertal vorerst komplett. Unter dem traurigen Facebook-Beitrag sammeln sich schnell etliche Kommentare. So schreibt eine Userin: „Es tut mir sehr leid für den Schneeleoparden! Leb frei und lauf los“. Ein anderer fügt hinzu: „Mein aufrichtiges Beileid und Mitgefühl“. Noch einer meint sichtlich traurig: „Mach’s gut. Ich werde dich sehr vermissen“.
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Das Gehege bleibt jedoch nicht leer: Die Karpatenluchse Viktor und Missy sind bereits eingezogen. Das Zuchtpaar hat eine wichtige Aufgabe, denn ihr Nachwuchs soll „perspektivisch zur Wiederansiedlung des Luchses in NRW beitragen“.