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Berlin – Achtung, Radarkontrolle! Autofahrer in Deutschland geraten ab Montag verstärkt ins Visier der Polizei. Besonders Temposünder sollten aufpassen. Fast alle Bundesländer beteiligen sich an der Aktion. Der 24‑stündige Blitzermarathon am Mittwoch findet allerdings nur in einigen Regionen statt.
Zu schnelles Fahren ist eine der häufigsten Unfallursachen auf unseren Straßen. Mit der sogenannten „Speedweek“, einer Aktionswoche für mehr Verkehrssicherheit, beabsichtigt die Polizei, bei Rasern hart durchzugreifen. Gleichzeitig soll durch verstärkte Kontrollen stärker auf das Thema Rasen aufmerksam gemacht werden. Die „Speedweek“ läuft vom 13. bis 19. April. Alle Bundesländer außer dem Saarland beteiligen sich.

Ein Polizist misst mit einem Lasermessgerät die Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern
Foto: picture alliance/dpa
In diesen Bundesländern wird geblitzt
Bei den Radarkontrollen besonders im Visier: unfallträchtige Streckenabschnitte und Gebiete mit erhöhter Gefährdungslage, wie zum Beispiel Schulen, Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser sowie Baustellen. Dort werden ab Montag mehr Ordnungshüter der Polizei auf den Straßen eingesetzt. Sie sollen mit mobilen Geräten die Geschwindigkeit der Auto- und Motorradfahrer kontrollieren.
So planen die Bundesländer die Blitzer-Woche:
Wann die nächste Blitzer-Woche stattfindet
Bereits im August findet die nächste „Speedweek“ statt. Im vergangenen Jahr wurden in der Blitzer-Woche allein in Baden-Württemberg mehr als 546.000 Fahrzeuge kontrolliert, 15.317 wurden dabei geblitzt und in 273 Fällen wurde anschließend ein Bußgeld und ein Fahrverbot verhängt. Im Fokus stehen Geschwindigkeitskontrollen. Aber bei Verdacht finden auch Alkoholkontrollen statt.
Die Blitzer-Aktionswochen leisten nach Ansicht des ADAC einen „wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit“. ADAC-Sprecher Alexander Römer (31) zu BILD: „Natürlich löst der Blitzermarathon allein nicht alle Probleme im Straßenverkehr. Aber durch die Regelmäßigkeit wird immer wieder über die Gefahren sensibilisiert und ein Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geleistet.“