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Es ist der Aufgalopp für das Halbfinale am kommenden Wochenende um den DHB-Pokal. In Köln treffen dann der TBV Lemgo Lippe und die Füchse Berlin aufeinander, danach spielt der Bergische HC gegen den SC Magdeburg. Lemgo und Berlin trafen sich in der Daikin Handball-Bundesliga schon mal zum gemeinsamen Vorspiel, beim dramatischen 33:34 (15:17) mit dem befriedigenderen Ende für Berlin.
Handball: Füchse Berlin machen die 1000 voll
Vor dem Anwurf in Ostwestfalen standen die Füchse bei 971 Toren, in der 50. Minute knackt der noch amtierende deutsche Meister als erster Bundesliga-Klub in dieser Saison die 1000-Tore-Marke. Tim Freihöfer erzielt per Siebenmeter das 29. Tor der Berliner, deren Torausbeute jetzt schon vierstellig ist.
Foto: Dyn
Lemgo geht mit dem Handicap ins Spiel, dass Spielmacher Lukas Hutecek (Rücken) fehlt. Wird schnell spür- und sichtbar, nach vier Minuten liegt der Gastgeber 1:4 hinten. Lemgo muss in jeden Angriff extrem viel investieren, Berlin geht vieles lockerer von der Hand. Ist aber nur eine temporäre Erscheinung, Lemgo kämpft sich rein, Berlin gelingt nicht mehr alles. Zur Pause führt der Noch-Meister dennoch mit zwei Treffern Vorsprung.
Nach dem Wechsel ist es ein Zermürbungs-Kampf auf Augenhöhe, Berlin ist ständig in Führung, Lemgo lässt nicht locker. In der 39. Minute bringt TBV-Trainer Florian Kehrmann seinen Sohn Len (19) auf die Platte. In der 48. Minute geht der Gastgeber 28:27 in Führung, die Füchse wackeln. Die Schlussphase wird zum Krimi, in die letzten sechs Minuten geht es mit einem 31:31-Zwischenstand, neun Sekunden vor dem Ende steht es 33:33. Berlin hat den Ball und greift im 7:6, mit einem Feldspieler mehr, an. Welthandballer Mathias Gidsel erzielt fast mit dem Schlussgong den Siegtreffer.
