(reife) Der Verein Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW (LKD) mit Sitz in Unna veranstaltet im Zeitraum April bis November eine Fortbildungsreihe zum Thema „Die Freiheit der Anderen – Demokratie denken“. Als Zielgruppe angesprochen sind vornehmlich Fachkräfte und Multiplikatoren aus dem Bereich der kulturellen Bildung. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Insgesamt bietet die LKD während dieser Zeit 18 Seminare und Workshops in acht Städten (Aachen, Bergisch Gladbach, Bielefeld, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Witten) und an neun Austragungsorten in Nordrhein-Westfalen an, darunter drei Veranstaltungen an zwei Orten in Duisburg. Die Fortbildungsreihe startet am 25. April im Duisburger Kulturzentrum Kiebitz und endet am 13. November am selben Ort in Marxloh. Die dritte Duisburger Veranstaltung ist am 21. September im Internationalen Zentrum (IZ) in der Innenstadt. Alle Veranstaltungen finden von 10 bis 15 Uhr statt.
Zusammengestellt hat das engagierte Programm der Duisburger Künstler und Kulturmacher Maximilian Bilitza, der seit vergangenem Jahr als Bildungsreferent in der Geschäftsstelle des LKD arbeitet. „Wir möchten mit unserer Fortbildungsreihe Räume für Austausch schaffen und politische Orientierung ermöglichen, insbesondere für Menschen, die im täglichen Umgang mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsen arbeiten, denn deren gesellschaftliche Beteiligung und demokratische Bildung sind heute wichtiger denn je gefragt“, sagt er.
Einsteigen können Interessierte am Samstag in einer Woche (25. April im Kiebitz) beim Seminar mit dem Referenten Alexander Gesing zum Thema: „Islamistische Radikalisierung – wahrnehmen, einschätzen, handeln“. Gesing ist als stellvertretender Projektleiter beim Beratungsnetzwerk Grenzgänger tätig. Grenzgänger bietet Angehörigenberatung und Distanzierungsarbeit im Bereich des islamistischen Extremismus an. Außerdem ist er Projektleiter des dortigen Teilprojekts Fach- und Beratungsstelle Islamismus und Flucht.
Sowohl den Workshop „Rechtsextremismus als Erlebniswelt für Jugendliche – Ausdrucksformen, Erklärungen und Gegenstrategien“ (21. September im IZ) kann man mit Professor Dr. Bünyamin Werker von der Hochschule Hannover als Referenten erleben, wie auch das praxisorientierte Training „Veränderungsimpulse initiieren bei rechtsorientierten Jugendlichen – Einführung in die motivierende Kurzintervention“ am Schlusstag der Fortbildungsreihe (13. November im Kiebitz).
Anmeldungen zu allen Veranstaltungen erfolgen über www.lkd-wissen.de oder direkt beim Bildungsreferenten Maximilian Bilitza unter Telefon 02303 2530211 beziehungsweise mobil 0179 2042332 oder per E-Mail max.bilitza@lkd-nrw.de. Informationen zum Gesamtprogramm sind auf der LKD-Homepage einzusehen unter workshops.lkd-wissen.de.