Münster – Das Projekt „HyBaT – Hydrogen Battery Transformation Hub“ wird mit rund 2,5 Millionen Euro gefördert. Den Förderbescheid übergab jetzt Regierungspräsident Andreas Bothe. Das von der Technologieförderung Münster koordinierte Vorhaben soll den Wissens- und Technologietransfer entlang der Wertschöpfungsketten von Batterie- und Wasserstofftechnologien stärken.

Im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region sollen gezielt Synergien gehoben werden – etwa in den Bereichen Produktion, Demontage, Recycling und Produktentwicklung. Gleichzeitig unterstützt HyBaT kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, in zukunftsweisende Märkte einzusteigen. Dafür fördert das Projekt die Entwicklung innovativer Methoden, Technologien und Geschäftsmodelle in einem gemeinsamen Innovationsökosystem, das KMU und Forschungseinrichtungen eng vernetzt.

Neben der TFM als Konsortialführerin sind an HyBaT die IHK Nord Westfalen, das Institut für Infrastruktur – Wasser – Ressourcen – Umwelt (IWARU) an der FH Münster, das MEET Battery Research Center, die WiN Emscher-Lippe GmbH, die Westfälische Hochschule sowie der Münsterland e.V. beteiligt. Die von Regierungspräsident Bothe zugesagte Förderung wertet TFM-Geschäftsführer Volker Ruff als „starkes Signal für die Innovationskraft der Region“ im Kontext des EFRE/JFT-Programms, das von der EU kofinanziert wird. 

Im Fokus von HyBaT stehen Betriebe aus dem Münsterland und aus der Emscher-Lippe-Region. Hier setzt HyBaT auf einen engen Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie auf einen strukturierten Wissens- und Technologietransfer. „In einer Zeit, in der Klimaschutz, Ressourceneffizienz und technologische Souveränität zunehmend an Bedeutung gewinnen, will das Projekt wichtige Impulse für die industrielle Transformation in der Region geben“, heißt es. Unternehmen erhalten direkten Zugang zu Forschung, technologischer Infrastruktur und Netzwerken. 

Laut Ruff ist die grüne Transformation keine Option, sondern eine Notwendigkeit – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. „Mit HyBaT bündeln wir regionale Kompetenzen und bringen Innovationen gezielt in die Anwendung. So schaffen wir die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und stärken die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen“, sagt Ruff. „Regionen und Unternehmen, die frühzeitig aktiv werden, gestalten die Zukunft mit – statt ihr hinterherzulaufen.“