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Castrop-Rauxel (NRW) – Dieser Streit zwischen zwei Brüdern endete tödlich. Am späten Sonntagabend stritten die Männer laut Polizei in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Castrop-Rauxel zunächst verbal. Es soll um Geld gegangen sein. Die Auseinandersetzung eskalierte, die Männer stachen aufeinander ein. Der Jüngere (33) der beiden verletzte den älteren Bruder dabei nach ersten Erkenntnissen tödlich mit einem Messer.

Gegen 22.15 Uhr rasten Polizeiwagen und Rettungskräfte in das Wohngebiet in der Liebigstraße im Stadtteil Rauxel (Nordrhein-Westfalen). Nachbarn hatten den Notruf gewählt. Als die Beamten eintrafen, waren beide Männer schwer verletzt. „Der 39-Jährige verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei. Staatsanwalt Henner Kruse hatte BILD zuvor bereits bestätigt, dass wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt werde.

Polizisten sicherten Spuren am Tatort

Polizisten sicherten Spuren am Tatort im Wohngebiet

Foto: 7aktuell.de/Marc Gruber

Jüngerer Bruder vorläufig festgenommen

Der tatverdächtige Bruder wurde in seiner Wohnung in der Liebigstraße, in der es laut Polizei zu dem Messerangriff kam, vorläufig festgenommen. Er wurde wegen einer tiefen Stichverletzung in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Informationen der Ermittler gab er an, sich „gegen Angriffe seines Bruders verteidigt“ zu haben. Demnach habe sein Bruder Geld von ihm verlangt. Als er das verweigerte, soll der 39-Jährige auf ihn losgegangen sein. Laut Staatsanwalt schleppte der Jüngere seinen sterbenden Bruder noch in den Hausflur des Mehrfamilienhauses. Darauf aufmerksam geworden, verständigten Nachbarn die Polizei.

In diesem Haus in Castrop-Rauxel stritten die Brüder (33 und 39). Die Auseinandersetzung endete für den Älteren tödlich

In diesem Haus in Castrop-Rauxel stritten die deutschen Brüder (33 und 39). Die Auseinandersetzung endete für den Älteren tödlich

Foto: 7aktuell.de/Marc Gruber

Der Einsatz der Polizei dauerte bis in die Nacht hinein. Ermittler sperrten den Bereich um das Mehrfamilienhaus ab, errichteten einen Sichtschutz und sicherten Spuren. Beamte trugen mögliche Beweismittel zum Dienstfahrzeug. Die genaueren Hintergründe der Tat innerhalb der Familie sind noch unklar. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. Die Leiche des Opfers soll noch am Montag obduziert werden.