Am Sonntagabend erstrahlte das Seidenweberhaus in europäischem Glanz – zumindest wenn man dem Titel des neuen Programms von Comedienne Hazel Brugger sowie der zugehörigen Werbung glauben durfte: Denn da gastierte die gebürtige Schweizerin und Bambi-Preisträgerin mit „Good Evening Europe“ in Krefeld. Doch nach einer Ansage im Stil des Eurovision Song Contest, den Brugger 2025 in Basel moderierte, ging es eher bodenständig zu. Nach der steilen Karriere der letzten Jahre bildeten im Wesentlichen persönliche Geschichten aus dem Familienleben den Kern des neuen Programms: Da ging es zum Beispiel um Bruggers kleine Töchter und lustige Situationen mit Ihnen im Alltag. Fester Bestandteil fast jeden Programms sind traditionell die Gegensätze von introvertierten und extrovertierten Menschen und knallharte Ehrlichkeit. Da geht es zum Beispiel um die extrovertierte Freundin, die unbedingt unlustige Geschichten von der letzten Party erzählen muss. Brugger: „Da höre ich dann immer: Ihr hättet dabei sein müssen. War ich aber nicht. Und das ist gut so!“ Lieber hat die – nach eigener Angabe introvertierte – Comedienne ihre Ruhe, um den sozialen Akku wieder aufzuladen. Damit das auch in den eigenen vier Wänden im neu renovierten Einfamilienhaus in Südhessen so ist, obwohl ihr Mann gerne familiären Besuch hat, schwört sie zum Beispiel auf den eigenen Erdkeller: „Ich habe alle Regale eingeräumt und weiß genau, was wo steht. Aber da kann es dann Mal passieren, wenn ich was hole, dass ich erst etwas länger suchen muss.“