Der Termin erinnert an Zeiten, bevor die NPD im Jahr 2017 verboten wurde und Neonazis den Tag der Arbeit regelmäßig für ihre Zwecke missbrauchten. Und er könnte in diesem Jahr für die Stadt Essen erneut zu einem „Kampftag“ werden, zu dem die NPD-Nachfolgepartei „Die Heimat“ auf ihren Kanälen bundesweit aufruft. 500 Neonazis aus ganz Deutschland werden am 1. Mai in der Ruhrgebietsstadt erwartet, Tausende Menschen wollen dagegen demonstrieren – und dann wäre da auch noch die alljährliche Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit Bundesprominenz, die durch die Innenstadt zieht.