Ausflugstipp für Kölner
Die Elfringhauser Schweiz: Wandern wie in den Alpen
13.04.2026 – 21:37 UhrLesedauer: 3 Min.
Die Elfringhauser Schweiz (Archivbild): Die Gegend bietet malerische Landschaften. (Quelle: IMAGO/Jochen Tack/imago)
In der Elfringhauser Schweiz fühlen sich Spaziergänger wie in den Alpen. Kölner sind in etwas mehr als einer Stunde vor Ort und können auf eine Entdeckungstour gehen.
Die Elfringhauser Schweiz zwischen Ruhrgebiet und Bergischem Land erinnert mit ihren sanften Hügeln und weiten Landschaften an die Alpen. In einer Höhe von bis zu 300 Metern über dem Meeresspiegel gibt es für Wanderer und Spaziergänger eine Menge zu entdecken.
Vor allem bei frühlingshaftem Wetter bietet sich die Elfringhauser Schweiz daher für einen Ausflug an – auch für Kölner, die in etwas mehr als einer Stunde vor Ort sind. Die abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft erstreckt sich zwischen Hattingen, Wuppertal, Sprockhövel und Velbert und weist mit dem Winterberg (315 Meter) und dem Hordtberg (245 Meter) Erhebungen auf, von denen aus Wanderer den Blick weit schweifen lassen können.
Mehrere Wanderwege führen durch die mit Wiesen bedeckten Hügel, vorbei an Pferdekoppeln und den für die Gegend typischen Siepen. Das sind schmale, feuchte Kerbtäler mit Quellbächen, die die Hänge durchziehen und in die Täler leiten.
Zahlreiche Wander- und Rundwege durchziehen die abwechslungsreiche Landschaft. Einer von ihnen führt durch das Felderbachtal und um den Immelberg bei Velbert-Langenberg herum. Die Tour startet am Parkplatz „Am Roten Haus“ in Elfringhausen und dauert ungefähr zwei bis drei Stunden. Auch der Erlebnisbauernhof Bergerhof liegt auf der Strecke.
Der Hof wurde erstmals 1482 urkundlich erwähnt und ist mittlerweile ein beliebtes Ausflugsziel. Es gibt einen Streichelzoo mit Ziegen, Eseln, Ponys, Pferden und Gänsen. Besucher erhalten zur Stärkung kleine Speisen und können im Sommer zudem selbst Erdbeeren pflücken.
Eine weitere Rundtour verläuft zwischen den Tälern von Deilbach und Felderbach. Start ist am Waldhof, etwa nach der Hälfte der Tour kommen Wanderer am Restaurant-Café Op dä Höh vorbei und können sich dort stärken.
Wer den Süden der Elfringhauser Schweiz erkunden möchte, kann seine Tour an der Gaststätte Behmenburg starten. Hier wird durch die Herzkämper Mulde gewandert, über den rund 260 Meter hohen Hackenberg gelangen Besucher schließlich durch das Naturschutzgebiet Deilbachtal.
Alle genannten Wanderwege sind laut dem GPS-Wanderatlas in gutem Zustand, auch die teils alpinen Anstiege sind dabei gut zu bewältigen. Der Schwierigkeitsgrad aller Strecken wird mit „mittel“ angegeben. Die Dauer wird bei allen Wegen zwischen drei und vier Stunden bemessen.
