Lorena Lorber Fijok gegen Lara Nagels

Stand: 13.04.2026 • 18:23 Uhr

Der Pokalsieger fordert den sechsfachen deutschen Meister. Ab Mittwoch spielen der VfB Suhl und der Dresdner SC die Meisterschaft in der Volleyball-Bundesliga aus. Wer ist Favorit im Duell der mitteldeutschen Teams?

Historische Premiere in der Volleyball-Bundesliga. Erstmals in der Geschichte spielen zwei mitteldeutsche Teams den Meistertitel aus. Ab Mittwoch (15. April 2026, ab 19 Uhr im Live-Ticker und komplett live hören in der App von SPORT IM OSTEN) stehen sich die Frauen von Pokalsieger VfB Suhl und dem sechsmaligen Meister Dresdner SC gegenüber. Die Finalserie startet in der Suhler Wolfsgrube, wer in der Best-of-5-Serie zuerst dreimal gewonnen hat, ist neuer deutscher Meister.

DSC-Coach über Suhl: „Beste Mannschaft“

Suhl warf auf dem Weg zum Pokalsieg nicht nur den DSC raus, sondern setzte sich im Meisterschafts-Halbfinale auch souverän gegen Vorjahresmeister Schwerin durch. Nicht nur deshalb schaut DSC-Trainer Alexander Waibl mit Respekt auf die Gegnerinnen aus Thüringen: „Suhl ist, wenn man sich die Rückrunde anschaut, die stabilste und beste Mannschaft, vor allem im Angriff überragend.“

Suhl greift nach dem Double

Die Rolle der Favoritinnen will der VfB aber gar nicht haben. „Wir haben in der Saison zweimal gegen Dresden verloren“, sagt Libera Emma Sambale. Und Präsident Alexander Mantlik sieht sein Team sogar nur „bei 30 Prozent. Der DSC ist bei 70 Prozent und in der Favoritenrolle.“ Bei einem Triumph wären die Suhlerinnen Double-Siegerinnen, was für VfB-Mittelblockerin Laura Berger „ziemlich geil“ klingt. Außerdem sagt Berger: „Keiner hätte erwartet, dass wir so weit kommen. Jetzt haben wir die Möglichkeit, das zu nutzen.“

Waibl: „Chancen, sie zu schlagen“

So wie Berger und Sambale erwartet auch DSC-Coach Alexander Waibl ein Duell auf Augenhöhe. „Für mich ist es 50:50. Wir haben gute Chancen, sie zu schlagen und Meister zu werden. Das ist unser Ziel.“ Waibl setzt dabei vor allem auf „unsere Block-Feld-Abwehr. Wir haben sehr physische Mittelblocker. Das gibt mir die Zuversicht, dass wir eine Chance haben in der Serie gegen Suhl, auch wenn das viele anders sehen.“ Klingt nach einem packenden Duell, das sich in einer historischen Premiere die beiden mitteldeutschen Volleyball-Bundesligisten ab Mittwoch liefern.

Dirk Hofmeister

Mitteldeutscher Rundfunk