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Köln (Nordrhein-Westfalen) – Emotionales Staffel-Finale in der „Höhle der Löwen“! Beim letzten Pitch saßen die Löwen nicht nur beim Grillen zusammen, sondern waren auch gerührt vom Schicksal eines Gründers. Der hoffte auf einen Deal, hatte am Ende jedoch keine Investoren gewonnen, sondern neue Kunden.
Nils Dethloff (45) von Festávolo zeigt seinen selbst entwickelten Luxus-Grilltisch, an dem die Löwen brutzeln können. Dethloff erklärt, das ständige einsame Grillen während sich die Gäste amüsieren, habe ihn genervt: „Irgendwann wollte ich nicht mehr für andere grillen und einsam mein Bier trinken.“ Ralf Dümmel (59): „Ich finde das nicht gut, nicht sehr gut, ich finde das sensationell!“

Hinter Festávolo steckt Gründer Nils Dethloff (45) aus Heide in Holstein
Foto: RTL/Bernd-Michael Maurer
Die Geschichte des Gründers beim gemeinsamen Grillen berührt alle. Er erklärt unter Tränen, dass er über 20 Jahre einen Betrieb für Holzverarbeitung in Russland hatte, den er wegen der Sanktionen aufgeben musste: „Ich habe den Betrieb am Ende mit 80 Mitarbeitern mit einem Umsatz von 8 Millionen Euro komplett von heute auf morgen abgeben müssen.“ Ein Schicksalsschlag für den Unternehmer: „Damit war mein Lebenswerk zerstört.“
Unternehmer investierte bereits eine Million Euro
Inzwischen produziert Dethloff in Ungarn und hat bereits eine Million Euro in die Entwicklung seiner High-End-Grilltische investiert, die natürlich nicht gerade billig sind: Bei 7990 Euro geht es los, für ein ganzes Set für mehrere Personen können schon mal um die 18.000 Euro fällig werden. Kein Hindernis für Carsten Maschmeyer (66): Er verkündet, dass er einen Tisch für sechs Personen kaufen möchte: „Das komplette Set.“ Investieren kommt für ihn jedoch nicht in Frage: „Es ist nicht mein Ding. Aus den Gründen bin ich raus.“

Die Löwen sind begeistert vom luxuriösen Grilltisch
Foto: RTL/Bernd-Michael Maurer
Mehr zum Thema„Du hast mich in deinen Bann gezogen!“
Janna Ensthaler (42) sagt: „Ich verspreche dir, dass ich auch so einen Tisch kaufen werde.“ Dümmel schwärmt immer noch von der Tatkraft des Gründers: „Du hast mich so unglaublich beeindruckt. Du hast mich so in deinen Bann gezogen!“ In die Firma investieren möchte keiner der Löwen. Thelen lobt zwar, die Tische seien hochwertig und luxuriös, er sieht das Produkt sogar „in Villen an der Côte d’Azur“, trotzdem ist er raus, ebenso wie die Neu-Kunden Maschmeyer und Ensthaler. Auch Judith Williams (54) muss passen. Ein Schlag für den Gründer, der jetzt aber immerhin Ensthaler und Maschmeyer zu seinen Kunden zählen kann.