Veränderungen durch „Kraftwerk“
Konkrete Arbeit an umfassendem Konzept für Bushofareal startet
Aktualisiert am 13.04.2026 – 11:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Aachener Bushof an der Petersstraße (Archivbild): Die Gegend um den Bushof soll künftig attraktiver werden (Quelle: Stadt Aachen )
Die Stadt Aachen treibt das Bushofkonzept voran. Fördermittel für das „KRAFTWERK“ stehen in Aussicht. Ein Gesamtplan soll 2026 entstehen.
Die Stadt Aachen hat den Stand zur Entwicklung des Bushofquartiers vorgelegt und neue personelle Voraussetzungen geschaffen. Das geht aus einem Bericht der Stadtverwaltung hervor, der auf einen entsprechenden Antrag der Grünen Bezug nimmt.
Demnach hatte der Rat bereits 2023 und 2024 ein integriertes Gesamtkonzept für das Areal rund um den Bushof beauftragt. Lange fehlten jedoch Zuständigkeiten und Personal. 2025 habe sich die Verwaltung deshalb auf die Sicherung von Fördermitteln konzentriert.
Im Zentrum steht das Projekt „Kraftwerk“. Es soll Gründungen in dem Areal fördern und den Standort aufwerten. Für das Vorhaben zeichnen sich laut Stadtverwaltung nun Fördermittel aus dem Rheinischen Revier ab. Seit Februar 2026 sind außerdem eine Projektleitung und eine Stelle im Projektmanagement besetzt. Damit startet erstmals die konkrete Arbeit an einem umfassenden Konzept für das Bushofareal.
Geplant ist ein Gesamtansatz, der Wohnen, Mobilität, Stadtklima und Städtebau verbindet. Auch die Rolle des Bushofs insgesamt soll sich verändern: weg vom reinen Verkehrsknoten hin zu einem urbanen Standort mit Aufenthaltsqualität. Aktuell ermittelt die Verwaltung Grundlagen und analysiert den Bestand. Auf dieser Basis folgen weitere Planungsschritte und Ausschreibungen. Parallel stimmen sich Fachbereiche sowie externe Partner wie ASEAG, AVV, RWTH und FH ab.
