Kurzfassung des Artikels:
- Bei der Sport-Gala des Landessportverbandes in den Neumünsteraner Holstenhallen am Montag, 13. April, wurden die Sporlerin, der Sportler und die Mannschaft des Jahres ausgezeichnet.
- Basketballerin Elisa Mevius und Handballer Rasmus Ankermann sowie die Handballer des THW Kiel machten das Rennen.
- Die Wahl hatte wiederholt werden müssen, weil die Abstimmung Ende 2025 manipuliert worden war.
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„Sie alle sind hervorragende Botschafterinnen und Botschafter ihrer Sportarten und Vorbilder für die vielen talentierten Nachwuchssportlerinnen und -sportler in unserem Land. Außerdem sorgen Sie mit Ihren herausragenden Leistungen dafür, dass das Sportland Schleswig-Holstein überregional wahrgenommen wird.“ Mit diesen Worten würdigte Barbara Ostmeier, die Präsidentin des Landessportverbandes (LSV) die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler, die am Montag, 13. April, bei der Sport-Gala des LSV in den Neumünsteraner Holstenhallen ausgezeichnet wurden.
Elisa Mevius wiederholt Vorjahressieg
Bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres wiederholte Basketballerin Elisa Mevius (BBC Rendsburg/Oregon Ducks) ihren Vorjahrestriumph. Die 21-Jährige, Olympiasiegerin im 3×3-Basketball bei den Spielen in Paris 2024, gewann im vergangenen Jahr Gold mit dem Nationalteam bei den World University Games. „Ein unerwarteter Erfolg in einem nach einem Handbruch nicht ganz einfachen Sportjahr“, würdigte Barbara Ostmeier die Preisträgerin, die es auf 30,2 Prozent der Stimmen brachte.
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Ebenfalls auf dem Treppchen: Para-Schwimmerin Tanja Scholz (PSV Neumünster, 27,5 Prozent) und Ruderin Greta Amort (Lübecker Ruder-Gesellschaft). Die 18-Jährige wurde auch als „Newcomerin des Jahres“ ausgezeichnet. Vierte wurde Triathletin Julia Bröcker, Fünfte Dressurreiterin Rose Oatley.
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Senkrechtstarter Rasmus Ankermann
Bei den Männern gab es geradezu einen „Erdrutschsieg“: Mit 40,2 Prozent der Stimmen lag Handballer Rasmus Ankermann vom THW Kiel, Weltmeister mit dem deutschen U19-Nationalteam, weit vor Para-Judoka Lennart Sass und Segler Ole Schweckendiek. Rang vier ging an Ruderer Miklas Scheer, Fünfter wurde der Flensburger Box-Weltmeister Freddy Kiwitt.
Barbara Ostmeier lobte: „Rasmus Ankermann hat vor allem im letzten halben Jahr eine herausragende sportliche Entwicklung genommen und innerhalb kürzester Zeit den Schritt vom Nachwuchs-Talent zum Bundesliga-Spieler und Hoffnungsträger mit Perspektive gemacht.“
Senkrechtstarter beim THW Kiel: Rasmus Ankermann gewann die Abstimmung mit großem Vorsprung.
Foto: Johannes Speckner
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THW Kiel vor „Fördenixen“ und SG
Seinen zweiten Titel strich Ankermann mit seinen Teamgefährten vom deutschen Handball-Rekordmeister THW Kiel ein. Die „Zebras“, DHB-Pokalsieger 2025, lagen bei der Publikumswahl mit 41,2 Prozent klar vorn. Der zweite Platz ging mit 20,3 Prozent an die „Fördenixen“, die Synchronschwimmerinnen des TSB Flensburg. Auch Bronze ging nach Flensburg, an die Handballer der SG Flensburg-Handewitt, die 2025 ihren Titel in der European League verteidigt hatten.
Patrick Wiencek (li.) feiert mit den Mitspielern vom THW Kiel den Sieg im DHB-Pokal.
Foto: imago/Sven Simon
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Rang vier belegte das Badminton-Team von Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster (Deutsche Vizemeister 2025), Fünfte wurden die Segler Iven Fromm und Kjell Haschen (Junioren-Weltmeister im 49er). Neben Greta Amort wurde auch Para-Schwimmer Balint Köszegvary als „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet.
Die Auszeichnungen in Neumünster nahmen neben Barbara Ostmeier Landtagspräsidentin Kristina Herbst und Innenstaatssekretär Dr. Sönke Schulz vor. Die Wahl hatte wiederholt werden müssen, weil die Abstimmung Ende 2025 manipuliert worden war.