Weitere Satellitenbilder legen jedoch nahe, dass der Sinneswandel wohl erst recht spät bei den Entscheidern der Knauf-Gruppe einsetzte. Bilder zeigen, wie das Unternehmen noch im Jahr 2024 auf dem Gelände neue Gebäude errichten ließ. Im April 2024 kündigte Knauf die Absicht an, Russland verlassen zu wollen, nachdem publik wurde, dass das Unternehmen sich an Bauprojekten Russlands in den besetzten Gebieten der Ukraine beteiligt hatte.
Seitdem hat Knauf seine Import- und Exportgeschäfte mit Russland eingestellt. Das Werk in der Sonderwirtschaftszone Alabuga ist jedoch weiterhin in Betrieb. „Das Russlandgeschäft wird derzeit lokal geführt und ist von den globalen Aktivitäten der Knauf-Gruppe getrennt“, erklärte das Unternehmen in derselben Stellungnahme gegenüber dem „Kyiv Independent“ im Januar.