Die unheilbar an schwarzem Hautkrebs leidende Patrice Aminati musste einen neuen Rückschlag in der Palliativbehandlung ihrer Krebserkrankung hinnehmen: In der SWR-Talksendung „Nachtcafé“ hat die 30-Jährige erklärt, dass Metastasen in einigen Organen gestreut haben.

In ihrer Behandlung gebe es gute Phasen, in denen der Krebs „in Schach“ gehalten werden könne, doch durch Trigger, etwa Stress, gebe es auch Phasen „da kommt es zurück“, schildert Aminati. Genau ein solches Szenario sei nun eingetreten. Am Abend vor der Sendung habe sie einen Anruf bekommen, in dem man ihr sagte: „Es ist zurück und die Metastasen haben auch in einigen Organen gestreut“, erklärt sie.

Einen Grund, sich deshalb aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, sieht Aminati darin vorerst nicht, deshalb sei sie auch in der Talksendung zu Gast. „Ich möchte weiterleben“, stellt die 30-Jährige klar. Zuvor hatte Aminati im „Nachtcafé“ erzählt, dass Ärzte ihr gesagt haben, dass sie das vergangene Weihnachtsfest vermutlich nicht mehr erleben werde. Doch sie sei noch da und wolle den Menschen weiterhin Mut machen. Zudem lebe sie nach dem Motto: „Glaub der Diagnose, aber nicht der Prognose.“

Trennung von Daniel Aminati

In der Sendung kommt die 30-Jährige auch kurz auf die Trennung von Moderator Daniel Aminati zu sprechen. Diese gab sie im Dezember bekannt, getrennt hat sie sich laut eigenen Angaben bereits im September. Patrice Aminati habe sich für die Trennung in einer Phase entschieden, in der es ihr sehr schlecht ging und sie regelmäßig Gehirnbestrahlungen erhielt, erklärt sie in der SWR-Talksendung. „So eine Krebserkrankung ist unheimlich schwer, zum einen für einen selbst, aber sie strahlt auf das ganze Umfeld, auf Freundschaften, auf Familie, auf die berufliche Laufbahn“, erklärt Aminati. Trotz der Trennung seien beide für die gemeinsame Tochter Charly da: „Natürlich halten alle zusammen. Wenn man ein eigenes Kind hat, dann steht das Kind an allererster Stelle“, sagt sie.