Moussa Ouayd konnte sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. „Ich habe immer gesagt, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. Nur hat uns das nicht jeder unserer Konkurrenten geglaubt“, sagte der sportliche Leiter des MSV Düsseldorf nach dem 3:1-Erfolg über Rhenania Hochdahl. Damit zielte Ouayd nicht etwa auf den Pflichtsieg über den Aufsteiger ab, der dank des Ausrutschers von Verfolger Eller 04 (5:5 gegen Kalkum-Wittlaer) noch goldener glänzte. Vielmehr ging es um das, was das Bezirkssportgericht am Freitagabend mitteilte. In der Kausa Vedin Kulovic muss der MSV keinen Punktabzug mehr fürchten. Die Richter sahen das Versäumnis aufseiten der Passstelle in Duisburg und ordneten daher an, dass die Partien gegen VdS Nievenheim und den 1.FC Grevenbroich-Süd, die der MSV Anfang März mit Kulovic gewonnen hatte, neu angesetzt werden müssen. „Für uns ist das ein faires Urteil, das wir akzeptieren. Es wurde dargelegt, dass wir uns nichts zu schulden haben kommen lassen. Der Fehler, der passiert ist, ist menschlich“, gab Ouyad zu Protokoll.