Zumindest die Sicherheitsvorkehrungen sind so hoch wie immer, als Friedrich Merz Wolodimir Selenskij im Kanzleramt begrüßt. Es ist der achte Besuch des ukrainischen Präsidenten seit dem russischen Überfall auf sein Land 2022 – und so etwas wie Routine ist zu spüren. Folgerichtig sei es, „dass wir heute unsere Beziehungen auf die Ebene einer strategischen Partnerschaft heben können“, versucht Merz das gleich zu Beginn der gemeinsamen Pressekonferenz ins Positive zu wenden. Er verweist darauf, dass Selenskij von mehreren Ministern begleitet wird. Erstmals seit gut 20 Jahren halten Deutschland und die Ukraine Regierungskonsultationen ab.