Kein Flug notwendig

Hamburg wird Aidas Winter-Drehkreuz – neue Route Richtung Amazonas

Aktualisiert am 14.04.2026 – 12:09 UhrLesedauer: 2 Min.

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Die „Aida Luna“ liegt am Ostseekai im Kieler Hafen (Archivbild): Künftig geht es für das Schiff ab Hamburg über den Atlantik. (Quelle: IMAGO/osnapix / Titgemeyer/imago)

Der Kreuzfahrtkonzern Aida schickt seine Schiffe erstmals auf neue Routen ab Hamburg. Eine davon führt bis in den Amazonas – inklusive Äquatorüberquerung.

Der Kreuzfahrtkonzern Aida baut sein Streckennetz aus und setzt dabei für den Winter auf neue Reiseziele, die bislang noch nie angesteuert wurden. Am spektakulärsten ist dabei eine Tour in den Amazonas.

Die Reederei schickt ihr Schiff „Aida Mar“ erstmals überhaupt in die Region. Die 44-tägige Reise startet in Hamburg und führt Passagiere in die Karibik sowie den Amazonas – mit mehreren Seetagen und einer Äquatorüberquerung. Geplant sind auch Stopps auf La Palma und Madeira. Darüber hinaus werden im Rahmen der Winterreise erstmals weitere Atlantik-Inseln von einem Aida-Schiff angesteuert.

Dabei geht es nicht um die Kanarischen Inseln, sondern die Azoren. Die Vulkaninseln liegen rund 1.500 Kilometer westlich von Gran Canaria und Co. und locken mit mildem Klima und satter Natur. Auf der neuen Route fährt die „Aida Luna“ von Hamburg aus zu den Azoren-Inseln Terceira und São Miguel. Auf der Rückreise gibt es Stopps in Marokko und Portugal. Nach 22 Tagen endet die Reise wieder in Hamburg.

Beide Reisen haben die Besonderheit, dass sie direkt in Hamburg starten und kein Flug für die Urlauber nötig ist. Aida nennt das Reiseformat „Große Winterpause“. Aktuell muss der Kreuzfahrtkonzern mit Hauptsitz in Rostock seine Orientreisen wegen des Iran-Kriegs stark einschränken. Die Saison 2026/2027 mit der „Aida Prima“ ist aufgrund der unsicheren Sicherheitslage komplett abgesagt. Damit entfällt diese Route bis ins Frühjahr 2027. Seit Januar 2026 ist die Reise in den Orient für die Saison 2027/2028 aber wieder buchbar.