Stand: 14.04.2026 13:23 Uhr

Ein Autofahrer sucht mit einem Schild selbst Zeugen. (Archivbild)
Im Fall der Autokratzer-Serie in und um Hannover mit mehr als 500 beschädigten Fahrzeugen hat die Polizei neue Details zu dem Verdächtigen bekannt gegeben. Der 45-Jährige soll für mehr als die Hälfte der Taten verantwortlich sein, sagte eine Polizeisprecherin dem NDR Niedersachsen am Dienstag. Anfang April hieß es noch, der Mann soll zumindest für einen Teil der Taten verantwortlich sein. Nach einer sogenannten Gefährderansprache bei dem Mann seien die Fälle stark zurückgegangen, hatte die Polizei mitgeteilt. Nun teilte die Polizeisprecherin mit, dass der Mann seitdem mindestens zwei weitere Autos zerkratzt haben soll. Ihn festzunehmen sei aus „rechtlichen Gründen“ aktuell nicht möglich, so die Sprecherin weiter. Der Vorwurf der Sachbeschädigung – auch bei so vielen Taten – reiche nicht für eine Untersuchungshaft.

Der 45-Jährige soll für einen Teil der Taten verantwortlich sein. Für eine Festnahme reichte es laut Polizei nicht.

Die Polizei zählt inzwischen rund 500 Fälle in Stadt und Region. Viele Betroffene melden sich bei Lackiereien.

Die Täter waren in mehr als 40 Stadtteilen unterwegs. Die Polizei gibt Tipps, wie sich Autobesitzer schützen können.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 14.04.2026 | 11:00 Uhr
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