15:52 Uhr | Ukraine: Angriff auf russisches Drohnenlager

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben in der Nacht zum Dienstag Drohnenlager in einem von Russland kontrollierten Teil der ostukrainischen Region Donezk angegriffen. Dabei seien SCALP-Marschflugkörper und gelenkte Fliegerbomben zum Einsatz gekommen, teilt der Generalstab auf Telegram mit. Zudem hätten ukrainische Kampfdrohnen russische Munitionsdepots in den ukrainischen Regionen Saporischschja und Donezk getroffen. Die Verluste des Gegners und das Ausmaß der Schäden würden derzeit bewertet. (Quelle: Reuters)

15:11 Uhr | Selenskyj verspricht Reparatur von Druschba-Pipeline

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Reparatur der für Ungarn wichtigen Druschba-Ölpipeline bis „Ende April“ zugesagt. Bis dahin werde die Leitung so weit instandgesetzt, dass sie wieder funktioniere, sagte Selenskyj am Dienstag bei den deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin.

Die Druschba-Pipeline transportiert normalerweise russisches Öl durch die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei. Sie war nach ukrainischen Angaben im Januar bei einem russischen Angriff beschädigt und deshalb vorübergehend stillgelegt worden. Ungarn und die Slowakei warfen Kiew vor, Reparaturen an der Leitung zu verzögern und die mutmaßlichen Schäden als Vorwand für eine Stilllegung zu nutzen. (Quelle: AFP)

14:53 Uhr | Tote nach russischem Raketenangriff auf Dnipro

Durch einen russischen Raketenangriff auf die ukrainische Industriestadt Dnipro sind nach Behördenangaben mindestens fünf Menschen getötet worden. Mindestens 25 Zivilisten seien verletzt worden, davon 10 schwer, schrieb der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram. Südwestlich von Dnipro im ukrainischen Gebiet Cherson wurden binnen eines Tages vier Zivilisten durch russische Drohnen- und Artillerieangriffe getötet. Das teilte die Nationale Polizei der Ukraine mit. In drei Fällen seit Montag griffen demnach russische Drohnen fahrende Pkws an und töteten die Fahrer oder Beifahrer. 

Bei ukrainischen Gegenangriffen mit Drohnen wurde in der russischen Stadt Jelez im Gebiet Lipezk eine Frau getötet, es gab fünf Verletzte. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass. (Quelle: dpa)

14:45 Uhr | Nach Ungarn-Wahl: Litauen hofft auf Freigabe von Ukraine-Hilfen

Litauen dringt nach dem Wahlsieg des ungarischen Oppositionsführers Peter Magyar auf eine schnelle Freigabe des von dem Land bislang blockierten 90-Milliarden-Euro-Kredits der EU für die Ukraine. „Alle erwarten von Ungarn, dass diese wichtigen Entscheidungen endlich umgesetzt werden“, sagte Außenminister Kestutis Budrys im litauischen Radio. Budrys forderte Ungarn zudem auf, seinen Widerstand gegen bereits vereinbarte Maßnahmen aufzugeben, etwa für ein neues EU-Paket mit Militärhilfen für die von Russland angegriffene Ukraine. Ungarn stand in der Vergangenheit immer wieder wegen Blockaden in der EU-Außenpolitik in der Kritik. (Quelle: dpa)