Als Russland den Krieg gegen die Ukraine begann, zog Daria Penkova nach Hamburg. Von hier aus beendete die heute 22-Jährige ihren Film-Bachelor an der University of Culture and Arts in Kyjiw, gleichzeitig studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK). Nach zwei Jahren allerdings kehrte Penkova für einen Besuch in ihre Heimatstadt Druzhkivka im Osten der Ukraine zurück – ihr Film »Where is my body armor?«, der am 15. April bei der Hamburger Dokumentarfilmwoche gezeigt wird, dokumentiert diese Reise. In Druzhkivka trifft die Kamerafrau und Regisseurin einen alten Freund, der jetzt Soldat ist, und erlebt mit ihm den Alltag
nahe der Frontlinie. Der Film, sagt Penkova im Gespräch mit der ZEIT, habe ihr Leben verändert. Das Interview wurde per Videocall auf Englisch geführt, denn Penkova ist gerade in Kyjiw.