In Sachsen werden die Warnstreiks im Regionalverkehr ausgeweitet. Die Gewerkschaft Verdi hat ab Mittwochmorgen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Betroffen sind demnach die Kreise Zwickau, Erzgebirge, Mittelsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen, Bautzen und Görlitz sowie Dresden und Chemnitz.
Nicht betroffen sind etwa in Dresden hingegen Straßenbahnen, Busse und Fähren der DVB sowie Taeter Tours, Satra, Müller Bus. Auch die Deutsche Bahn ist nicht von den Warnstreiks betroffen, teilten die Dresdner Verkehrsbetriebe auf ihrer Internetseite mit. Auch die CVAG selbst in Chemnitz wird nicht bestreikt.
Hintergrund sind die laut Verdi festgefahrenen Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN Sachsen). Die fünfte Runde der seit Januar laufenden Tarifverhandlungen sei gescheitert. Nach Angaben der Gewerkschaft fehlen weiter Angebote zu Kernforderungen wie einer 5‑Tage‑Woche im Schichtdienst, mehr Urlaub und höherem Einkommen. Die Arbeitgeberseite habe erst für den 12. Mai einen weiteren Verhandlungstermin angeboten.