Newsblog zum Krieg in Nahost

Bericht: Mehr als 20 Schiffe passieren Straße von Hormus

Aktualisiert am 15.04.2026 – 03:13 UhrLesedauer: 41 Min.

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Im Video: So viele Schiffe stecken in der Straße von Hormus fest (Quelle: t-online)

Laut Medien passieren mehr als 20 Handelsschiffe die Straße von Hormus. Die USA und der Iran verhandeln wohl wieder. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Donald Trump sieht den Krieg im Iran kurz vor dem Ende. „Ich glaube, er ist fast vorbei“, sagte er dem US-Fernsehsender Fox News. Er ergänzte: „Ich meine, ich sehe es so, dass er fast vorbei ist.“ Auszüge aus dem Interview wurden bereits im Vorfeld von Fox-Moderatorin Maria Bartiromo auf der Plattform X verbreitet.

Sollten die USA sich nun zurückziehen, würde der Iran 20 Jahre brauchen, um das Land wiederaufzubauen, sagte Trump. „Und wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert“, sagte er. Er glaube, der Iran wolle unbedingt einen Deal eingehen, betonte der US-Präsident.

Zuvor hatte Trump vage Andeutungen über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde in dem Konflikt gemacht, für den derzeit eine zweiwöchige Waffenruhe gilt. In Pakistan „könnte in den nächsten zwei Tagen etwas passieren“, sagte er der „New York Post“ am Telefon, ohne weitere Details zu nennen.

Europäische Länder planen einem Zeitungsbericht zufolge eine breite Nachkriegskoalition ohne die USA, um die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten. Der Plan sehe unter anderem die Entsendung von Minenräumbooten und anderen Kriegsschiffen vor, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider.

Über 20 Handelsschiffe haben nach Informationen der Zeitung „Wall Street Journal“ innerhalb von 24 Stunden die Straße von Hormus passiert. Das Blatt beruft sich auf US-Regierungskreise. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen. Zuvor teilte das US-Zentralkommando mit, dass kein Schiff die US-Seeblockade der iranischen Häfen und Küstengebiete durchbrochen habe. Sechs Handelsschiffe seien den Anweisungen zur Umkehr gefolgt.

US-Vizepräsident JD Vance gibt sich zuversichtlich über den Verlauf der Verhandlungen zur Beendigung des Iran-Krieges. Es gebe zwar viel Misstrauen zwischen Washington
und Teheran, das nicht über Nacht gelöst werden könne, sagt Vance bei einer
Veranstaltung. Die iranischen Unterhändler wollten jedoch eine Einigung erzielen. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl, was unsere Position angeht“, sagte er. Die
Gespräche könnten nach Angaben von Präsident Donald Trump in den kommenden zwei Tagen in Pakistan wiederaufgenommen werden. Eine fragile zweiwöchige
Waffenruhe läuft noch eine Woche.