Angriff nach Streit im Bus
Gegenüber diesachsen.de berichtet der 40 Jahre alte Geschädigte, dass er gegen 23 Uhr an der Haltestelle Waltherstraße in die Linie 68 in Richtung Postplatz stieg. Der Bus sei gut gefüllt gewesen. An der Weißeritzstraße sei dann eine Gruppe von sechs bis acht Personen zugestiegen, von denen eine durch aggressives Verhalten aufgefallen sei, laut schrie und gegen die Bustür getreten habe, um weiteren Begleitern den Zustieg zu ermöglichen .
Daraufhin habe der 40-Jährige „ohne Beleidigung versucht, zu sagen, er könne auch ein bisschen leiser sein“, woraufhin die Situation eskalierte. Während der Fahrt wurde der Mann aus der Gruppe heraus beleidigt. Andere Fahrgäste hätten den Vorfall zwar wahrgenommen, jedoch nicht eingegriffen und den Fahrer nicht informiert.
Um der Situation zu entgehen, sei er früher als geplant an der Schweriner Straße ausgestiegen. Doch ohne Erfolg. Beim Aussteigen wurde er von hinten mit einer Flasche am Kopf getroffen. Es folgten Schläge und Tritte. Der Angegriffene versuchte zu fliehen, wurde über die Straße hinweg verfolgt und weiter attackiert, bis er in einem Hauseingang zu Boden ging. Passanten leisteten Hilfe und alarmierten Rettungskräfte. Der Mann kam ins Krankenhaus und wurde noch in der Nacht behandelt.