
AUDIO: Tschentscher uns Günther besuchen Panzerbrigade 45 „Litauen“ (1 Min)
Stand: 15.04.2026 18:07 Uhr
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) haben ihre Unterstützung für den Bundeswehr-Einsatz an der NATO-Ostflanke ausgedrückt. Sie besuchten am Mittwoch die Panzerbrigade 45 „Litauen“.
Die norddeutschen Regierungschefs wollten mit ihrem Besuch in Nemencine den Soldatinnen und Soldaten Respekt zollen. Nemencine ist nur 19 Kilometer von der Grenze zu Belarus entfernt. Es ist einer der Orte, an dem die Bundeswehr stationiert ist, um die Panzerbrigade für die NATO aufzubauen. Das Ziel ist es, 2027 für einen möglichen Einsatz bereit zu sein.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther sagte: „Es ist ja zum ersten Mal so, dass die Bundeswehr auch im NATO-Verbund, auch in dieser Verantwortung, einen solchen Standort auch entsprechend aufbaut.“
Tschentscher betont Bedeutung der Häfen
Laut Hamburgs Bürgermeister Tschentscher kommt den Häfen in Kiel und Hamburg im Krisenfall eine besondere Rolle zu. Über sie müssten Tausende NATO-Soldaten und Tonnen von Material an die Ostflanke verlegt werden. „Deswegen sind die Häfen auch kritische Infrastruktur im militärischen Sinne.“
Bis 2027 sollen 4.800 Bundeswehr-Soldaten stationiert sein
Die Bundeswehr ist seit 2017 in Litauen präsent und soll dort die Ostflanke der NATO sichern. Bis 2027 sollen in Litauen insgesamt 4.800 Bundeswehr-Soldaten stationiert sein.

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