
Stand: 15.04.2026 19:03 Uhr
Am kommenden Montag wird im Verkehrsausschuss des Bundestages eine öffentliche Anhörung zur möglichen Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover stattfinden. Sprechen sollen acht Sachverständige und Interessenvertreter.
Sie werden ihre Sicht auf die Pläne zur möglichen Neubaustrecke präsentieren und Fragen von Abgeordneten beantworten, so der Bundestag. Folgende Personen werden demnach im Ausschuss sprechen:
- Peter Dörsam, Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt und Sprecher des Projektbeirates Alpha-E (Bündnis 90/Die Grünen)
- Jens Grote, Landrat des Landkreises Heidekreis (parteilos)
- Matthias Hudaff, Deutsche Bahn AG, Leiter Großprojekte ABS/NBS Hamburg-Hannover
- Lukas Iffländer, Fahrgastverband Pro Bahn e. V., Bundesvorsitzender
- Claudia Kalisch, Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg (Bündnis 90/Die Grünen)
- Lutz Könner, Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V. (ZDS), Geschäftsführer
- Kay Rabe von Kühlewein, VCD Landesverband Niedersachsen e. V., Mitglied des Landesvorstands
- Thomas Siefer, Technische Universität Braunschweig, Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb
Die Teilnehmenden-Liste wurde am Dienstag veröffentlicht. Die Anhörung ist ab 13 Uhr auf der Webseite des Bundestags live zu verfolgen.
Bürgerinitiative übt Kritik an Auswahl
An der Auswahl der Teilnehmenden gibt es Kritik von der Bürgerinitiative „BI UnsYnn“ aus Bispingen (Landkreis Heidekreis), die sich für einen Ausbau der bestehenden Bahnstrecke einsetzt. Dem Sprecher der Initiative, Stephan Müller, zufolge sind mehr Befürworter der Neubaustrecke unter den Rednern als Befürworter für einen Bahnstrecken-Ausbau. Außerdem wären die meisten davon Interessensvertreter und keine Bahnexperten, sagte Müller dem NDR Niedersachsen am Mittwoch. Zwei Rednerplätze seien zudem noch unbesetzt. Er hofft, dass einen davon noch eine Bürgerinitiative besetzen darf.

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