Mannheim/Heidelberg. Das Verkehrsministerium hat den Baubeginn des vierten Teilabschnitts des Radschnellwegs Heidelberg–Mannheim für 2026 bestätigt. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Grünen-Landtagsabgeordneten Susanne Aschhoff (Mannheim Nord) und Elke Zimmer (Mannheim Süd) hervor. „Der Abschnitt beinhaltet die neue Überquerung der B38a im Mannheimer Norden und soll voraussichtlich 2028 fertiggestellt sein. Das ist ein wichtiger Lückenschluss im regionalen Radwegnetz“, heißt es weiter.
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Der Ausbau erfolgt demnach im Rahmen des Bedarfsplans, den das baden-württembergische Verkehrsministerium seit 2023 umsetzt und der bis Ende 2030 insgesamt 860 Kilometer neue oder erweiterte Radinfrastruktur an Bundes‑ und Landesstraßen vorsieht. Die Investition soll die Radinfrastruktur und Anbindung von Mannheim stärken, den motorisierten Individualverkehr reduzieren und das Ziel unterstützen, bis 2030 mindestens 20 Prozent aller Wege in Baden‑Württemberg mit dem Fahrrad zurückzulegen.
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„Mit dem Teilabschnitt 4 der Radschnellwegverbindung Heidelberg–Mannheim über die B38a schaffen wir eine sichere, schnelle Verbindung für Radfahrerinnen und Radfahrer zwischen Heidelberg und Mannheim und leisten damit einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität unserer Region“, betonen die beiden Landespolitikerinnen in ihrer Mitteilung. Ein lückenloses Radnetz sei „Voraussetzung für mehr Alltagsradverkehr und für die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger“.
Der Baubeginn ist demnach durch Landesmittel sowie zusätzliche Förderungen des Bundes gesichert. Die Bauarbeiten werden in enger Abstimmung mit der Stadt Mannheim, dem Landkreis Rhein‑Neckar‑Kreis und den betroffenen Anwohnern durchgeführt, um Verkehrsbehinderungen zu minimieren.